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Während Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg in beide Handelsrichtungen höhere Werte als im Vorjahr aufwiesen, blieb die Entwicklung in den übrigen Bundesländern von Exportrückgängen geprägt. Bei den Importen sticht vor allem Tirol mit dem stärksten prozentuellen Anstieg hervor.
Fünf Bundesländer erzielten 2025 einen Handelsbilanzüberschuss, exportierten also mehr Waren als sie importierten. Den höchsten Wert hatte Oberösterreich mit 10,97 Mrd. Euro, gefolgt von der Steiermark mit 7,36 Mrd. Euro und Vorarlberg mit 4 Mrd. Euro.
Den Außenhandel dominierten Maschinen und chemische Erzeugnisse, wobei es deutliche Veränderungen bei einzelnen Warengruppen gab. Importseitig verzeichnete Tirol kräftige Zuwächse bei organischen chemischen Erzeugnissen sowie bei pharmazeutischen Erzeugnissen. In Wien stiegen die Exporte in der Warengruppe Perlen, Edelsteine und Edelmetalle deutlich an.
Wichtigster Handelspartner blieb auch im Vorjahr Deutschland. Eine markante Veränderung gab es 2025 bei den Tiroler Importen aus der Schweiz. Diese stiegen deutlich, wodurch die Eidgenossen zum zweitwichtigsten Importpartner Tirols aufstiegen.