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Grund für die Entspannung waren vor allem gesunkene Benzinpreise infolge der vorübergehenden Deeskalation im Iran-Konflikt. "Ein Rückgang der Kraftstoffpreise, insbesondere bei Diesel, hat die Inflation im Juni gedämpft", sagte ONS-Chefökonom Grant Fitzner. Die Teuerung in Großbritannien lag damit unter der in den USA von 3,5 Prozent und der in der Euro-Zone von 2,8 Prozent. Die Bank of England (BoE) rechnet jedoch damit, dass die Inflation im dritten Quartal wieder auf drei Prozent ansteigen könnte, da der Konflikt im Nahen Osten wieder aufgeflammt ist.
Anleger erwarten, dass die BoE ihren Leitzins in der kommenden Woche bei 3,75 Prozent belassen wird. Die Daten stützten den vorsichtigen Ansatz der Notenbank, sagte Yael Selfin, Chefökonomin bei KPMG. Der zugrunde liegende Inflationsdruck sei in einem Umfeld schwacher Binnennachfrage relativ gedämpft. Der neue Premierminister Burnham, der seit Montag im Amt ist, hat bereits eine Senkung der Energiesteuer angekündigt. Zudem soll eine Obergrenze für Bustarife eingeführt werden, um die Lebenshaltungskosten zu drücken.