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Anleger vertrauten BlackRock netto 192 Milliarden Dollar an neuem Geld an, ein Großteil davon floss in die börsengehandelten Indexfonds (ETF) der Tochter iShares.
Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 13,91 Dollar deutlich über den von Analysten erwarteten 12,59 Dollar. Die Aktie legte daraufhin vorbörslich um sechs Prozent zu. "Die Fundamentaldaten der Märkte sind stark und gut gestützt", erklärte Konzernchef Larry Fink.
Wichtige US-Aktienindizes beendeten den Monat Juni mit den stärksten Quartalsgewinnen seit 2020, da der Optimismus hinsichtlich der Unternehmensgewinne zunahm und Anleger über die durch den Nahostkonflikt ausgelöste Volatilität hinwegsahen. Der Leitindex S&P 500, ein Maßstab für US-Großunternehmen, legte im Quartal um 15 Prozent zu.
Gleichzeitig treibt BlackRock seine Expansion in den sogenannten Privatmärkten voran, um sich neue, lukrativere Geschäftsfelder zu erschließen. Dieses Geschäft mit alternativen Anlagen wie Unternehmensbeteiligungen oder privater Kreditvergabe steht jedoch unter stärkerer Beobachtung. So verzeichneten Fonds für Privatkredite zuletzt geringere Zuflüsse und erhöhte Rückgabewünsche von Anlegern. Dennoch sammelte der Bereich im Quartal Nettozuflüsse von 15,4 Milliarden Dollar ein. BlackRock hatte zuletzt mit Zukäufen im Volumen von rund 28 Milliarden Dollar seine Präsenz in diesem Segment massiv ausgebaut.