BNP Paribas übertrifft Erwartungen

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Erträge gingen um 12 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro nach oben
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Die französische Großbank BNP Paribas hat im zweiten Quartal dank eines florierenden Aktienhandels und einer Erholung im Privatkundengeschäft die Erwartungen übertroffen. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 4,35 Milliarden Euro, wie das nach Bilanzsumme größte Geldhaus der Eurozone am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 4,21 Milliarden Euro gerechnet.

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Die Erträge kletterten um 12 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro und fielen damit ebenfalls höher aus als erwartet. Die operativen Kosten stiegen um 10 Prozent. Die Bank profitierte zudem von einem Einmalertrag von 858 Millionen Euro aus der Neuordnung der Partnerschaft mit dem belgischen Versicherer Ageas.

Im Investmentbanking, das Konzernchef Jean-Laurent Bonnafe zu einer zentralen Säule der Bank ausgebaut hat, stiegen die Erträge um 13 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Aktienhandel und Dienstleistungen für Hedgefonds und institutionelle Investoren, dessen Erträge um 43 Prozent auf ein Rekordniveau sprangen. Die Bank profitierte dabei von der hohen Volatilität an den Finanzmärkten, die durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde. Im Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen blieben die Erträge hingegen weitgehend stabil, womit BNP Paribas hinter den US-Konkurrenten zurückblieb.

Die harte Kernkapitalquote (CET1) erreichte Ende Juni 13 Prozent. Damit hat BNP Paribas ihr Ziel für diese wichtige Kennzahl zur finanziellen Stärke bereits vorzeitig erreicht. Die Risikovorsorge fiel mit einem Anstieg von mehr als 7 Prozent etwas höher aus als erwartet, da die Bank zusätzliche Rückstellungen für geopolitische Unsicherheiten bildete. An ihren finanziellen Zielen für die Jahre 2026 und 2028 hielt die Bank fest. Den nächsten Strategieplan will BNP Paribas im Februar kommenden Jahres vorstellen.

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