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"Die deutsche Wirtschaft hofft auf eine Entspannung der weltpolitischen Situation", erklärte Ifo-Chef Clemens Fuest. Die Firmen blicken weniger skeptisch auf ihre Lage und Geschäftsaussichten.
Zu mehr Optimismus unter den Führungskräften dürfte das neue Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran beigetragen haben. Bei den Verhandlungen in der Schweiz einigten sie sich den Vermittlern Pakistan und Katar zufolge mittlerweile auf einen Fahrplan für weitere Gespräche. Dieser soll innerhalb von 60 Tagen zu einem dauerhaften Friedensabkommen führen. Noch immer hakt es jedoch bei der geplanten Öffnung der Straße von Hormuz - ein Nadelöhr im internationalen Öl- und Rohstofftransport. Oman und der Iran wollen eine Arbeitsgruppe bilden, um eine Vereinbarung über die Regelung des Schiffsverkehrs sowie die damit verbundenen Kosten und Dienstleistungen zu erzielen.
Eine tragfähige Öffnung der Schiffspassage gilt als wichtiger Impuls für die seit Monaten unter gestiegenen Energiepreisen ächzende Wirtschaft. Das Ifo-Institut prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt trotz Rückenwind durch das Finanzpaket der Bundesregierung 2026 wegen der Folgen des Iran-Krieges nur um 0,8 Prozent zulegt.