
Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist im Juni weniger stark gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 98.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 120.000 Stellen erwartet.
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"Das Tempo der Neueinstellungen spiegelt Angebot und Nachfrage gleichermaßen wider", schrieb ADP-Chefökonomin Nela Richardson. Die Jobsuche dauere zwar länger, aber es gebe auch Anzeichen für einen Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen. Vorerst führe dies insgesamt zu einer Verlangsamung der Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Trotz der Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Energiepreise zeigte sich die US-Wirtschaft zuletzt robust. Dies gilt auch für den Arbeitsmarkt. Der offizielle Jobbericht der Regierung für Juni wird wegen der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag bereits am morgigen Donnerstag veröffentlicht.