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Im Februar hatte der Anstieg noch 3,3 Prozent betragen. Von Februar auf Mai zogen die Baupreise um 2,4 Prozent an. Alle Preisangaben beziehen sich auf Leistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.
In Deutschland werden deutlich weniger Wohnungen gebaut als dies vor allem in Großstädten nötig wäre. Kontinuierlich gestiegene Baukosten in den vergangenen Jahren gelten dabei als eines der Haupthemmnisse. Der Immobilienverband GdW fürchtet wegen der hohen Baukosten einen Einbruch der Investitionen bei Neubauten. In diesem Jahr dürften demnach bundesweit nur noch 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Der Bedarf liege aber bei rund 320.000 Einheiten pro Jahr.
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen im Mai um 4,9 Prozent zum Vorjahresmonat. Den größten Anteil am Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während sich Betonarbeiten um 3,6 Prozent verteuerten, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 3,8 Prozent. Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten kosteten jeweils 7,3 Prozent mehr. Die Preise für Erdarbeiten zogen um 5,4 Prozent an.
Ausbauarbeiten kosteten im Schnitt 5,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Hier erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen - darunter zum Beispiel Wärmepumpen - um 5 Prozent.
Gestiegen sind auch die Neubaupreise für Bürogebäude: Sie verteuerten sich im Mai um 5,2 Prozent, gewerbliche Betriebsgebäude um 5 Prozent. Im Straßenbau zogen die Preise um 6,2 Prozent zum Vorjahresmonat an.