©APA/APA/AFP/FABRICE COFFRINI
Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat nach einem beschleunigten Wachstum im zweiten Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Das Unternehmen erwartet für 2026 nun ein Umsatzplus von drei bis sechs Prozent in lokalen Währungen, nach zuvor prognostizierten ein bis vier Prozent, wie Sika am Dienstag mitteilte. In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz in lokalen Währungen um 4,0 Prozent.
von
Wegen des starken Schweizer Frankens sank der berichtete Umsatz nominal jedoch um 1,5 Prozent auf 5,59 Milliarden Franken (6,02 Mrd. Euro). Der Betriebsgewinn (EBITDA) lag bei 1,06 Mrd. Franken, was einer Marge von 19,0 Prozent entspricht. Unter dem Strich verdiente Sika mit 552,1 Millionen Franken geringfügig weniger als im Vorjahreszeitraum mit 554,4 Mio. Franken.
Konzernchef Thomas Hasler erklärte, das Unternehmen habe trotz eines verhaltenen Marktes und geopolitischer Unsicherheiten Marktanteile hinzugewonnen. Für das Gesamtjahr senkte Sika die Prognose für die EBITDA-Marge auf 19,0 bis 19,5 von 19,5 bis 20 Prozent.