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Das Unternehmen gehört zur DFS-Gruppe, die mehrheitlich vom Luxusgüterkonzern LVMH kontrolliert wird. Die bestehenden Konzessionen verfügten über eine durchschnittliche Restlaufzeit von mehr als zehn Jahren, heißt es. Gemäß Avolta entsprach der Umsatz von DFS Okinawa im Jahr 2025 "rund zehn Prozent" des Asien-Pazifik-Geschäfts des Konzerns. Im vergangenen Jahr erzielte der Konzern in der Region einen Umsatz von 836 Millionen Franken (903 Mio. Euro), was einem Anteil von 6 Prozent am Gruppenumsatz von 13,72 Milliarden Franken entspricht.
Finanziert wird die Übernahme aus vorhandenen Barmitteln. Der Einfluss auf die Verschuldung soll mit rund 0,1-mal EBITDA gering bleiben. Weitere Angaben zum Kaufpreis machte Avolta nicht.
Konzernchef Xavier Rossinyol bezeichnete die Übernahme als einen gezielten Schritt in den japanischen Duty-free-Markt. Nach dem jüngsten Einstieg in das Gastronomiegeschäft in Japan verschaffe sich Avolta damit Zugang zu einer attraktiven Kundenbasis und hochwertigen Standorten. Gleichzeitig stärke die Transaktion die geografische Diversifikation des Konzerns in der wachstumsstarken Asien-Pazifik-Region.
Avolta erwartet, dass sich die Akquisition unmittelbar positiv auf die EBITDA-Marge, den Gewinn je Aktie, den freien Cashflow sowie die Kapitalrendite auswirken wird. Der Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal 2026 erwartet und steht noch unter den üblichen Vollzugsbedingungen.