Auftragspolster der deutschen Industrie werden dicker

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Chemieindustrie schwächelt
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Auftragsbücher der deutschen Industrie haben sich im April weiter gefüllt. Der reale - also preisbereinigte - Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist gegenüber März saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag weiter mitteilte.

von

Die Entwicklung ist laut Destatis wesentlich auf die Anstiege bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurückzuführen. Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang in der Chemieindustrie aus.

Wie Destatis weiter mitteilte, stieg der Auftragsbestand im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,4 Prozent. Die Reichweite des Auftragsbestands blieb im April unverändert bei 8,8 Monaten. Der Wert gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne Neugeschäft theoretisch produzieren müssten, um vorhandene Bestellungen abzuarbeiten.

LUDWIGSHAFEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Uwe Anspach

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Nur jetzt ein ganzes Jahr trend. für nur €10,99 pro Monat!