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Die slowenische Nova Ljubljanska banka (NLB) hat im Bieterkampf um die Addiko Bank Zeit gewonnen. Nachdem sie unlängst ihre Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent auf 50 Prozent plus eine Aktie gesenkt hat, wird nun die Annahmefrist auf 29. Juli verlängert. Einem entsprechenden Antrag gab die Übernahmekommission nach Angaben der NLB vom Mittwochabend statt. Nach hinten verschoben wurde damit auch die Frist für den Widerruf von Annahmeerklärungen. Sie läuft nun bis 23. Juli.
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Die NLB bietet 37,00 Euro je Addiko-Aktie und übertrifft das Angebot der konkurrierenden Raiffeisen Bank International (RBI) von 26,50 Euro um 10,50 Euro und damit in Summe um etwas mehr als 200 Mio. Euro. Zuletzt notierte die Aktie an der Wiener Börse bei 27,00 Euro.
Die RBI hatte am Dienstag mitgeteilt, dass ihr zu diesem Zeitpunkt bereits 51,28 Prozent der Anteilsscheine angedient wurden. Rechnerisch kann die NLB die Hürde also nur nehmen, wenn Aktionäre ihre Zusagen an die RBI wieder zurückziehen und sich umentscheiden. Allerdings setzt sich die RBI für die Übernahme selbst eine Schwelle von 55 Prozent. Ursprünglich wäre die Annahmefrist bis 22. Juli gelaufen.