ams-Osram schloss Sensorgeschäft-Deal mit Infineon ab

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ams-Osram hatte im Frühjahr ein Restrukturierungsprogramm angekündigt
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Der österreichisch-deutsche Chip- und Sensorhersteller ams-Osram hat den Verkauf seines nicht-optischen Analog-/Mixed-Signal-Sensorportfolios an den deutschen Chiphersteller Infineon abgeschlossen, teilten beide Unternehmen am Mittwochnachmittag mit. Bezahlt wurden 570 Mio. Euro in bar. Die Transaktion wurde im Februar des heurigen Jahres bekannt gegeben.

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Infineon erwartet, dass die nunmehr erworbene Sparte 2026 einen Umsatz von rund 230 Mio. Euro generieren wird. Dies wirke sich "unmittelbar mit dem Closing ergebnissteigernd auf den Gewinn pro Aktie aus", so die Deutschen. Sie hießen heute auch rund 230 neue Mitarbeitende von ams-Osram willkommen.

"Mit der Akquisition stärkt Infineon die führende Position im Bereich der Sensoren für Industrie- und Automobilanwendungen durch ein komplementäres Portfolio und erweitert die Produktpalette bei Sensoren für medizinische Anwendungen", so Infineon.

ams-Osram wiederum betonte, dass mit dem Abschluss des Verkaufs ein "entscheidender Schritt zur Stärkung der Bilanz" getan sei. Das Unternehmen hatte das Geschäftsjahr 2025 erneut mit roten Zahlen abgeschlossen, den Verlust aber massiv eingedämmt. Gleichzeitig kündigte der Konzern im Februar 2026 ein neues Sparprogramm an: Unter dem Titel "Simplify" sollen bis 2028 weitere 200 Mio. Euro eingespart werden. Davon sind rund 2.000 Beschäftigte betroffen, etwa die Hälfte davon in Europa. Österreich bleibt davon verschont, versichert damals Konzernchef Aldo Kamper.

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