Aixtron erhöht Jahresprognose - Quartalsumsatz enttäuscht

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Umsatz zwischen 530 bis 590 Millionen Euro erwartet
 © DPA, Oliver Berg, Apa
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Der deutsche Chipindustrie-Ausrüster Aixtron wird für das laufende Jahr aufgrund einer stärker als erwartet ausgefallenen Nachfrage nach Anlagen für die Optoelektronik optimistischer. Der Umsatz dürfte 2026 bei 530 bis 590 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend mit. Zuvor hatte Aixtron 40 Millionen Euro weniger angepeilt. Die EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) soll nun bei 17 bis 20 Prozent liegen, nach 16 bis 19 zuvor.

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Im ersten Quartal hatte der Umsatz zwar im Rahmen der Prognosespanne gelegen, enttäuschte aber die Erwartungen von Analysten. Der Erlös sank von 112,5 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 59 Millionen Euro. Experten hatten hingegen mit knapp 68 Millionen Euro gerechnet. Die EBIT-Marge lag bei minus 38 Prozent, nach plus 3 Prozent im Vorjahr. Grund hierfür sei neben einem Einmalaufwand im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich im Zusammenhang mit einer Personalmaßnahme das geringe Umsatzvolumen, hieß es.

Anleger interpretierten das Gesamtpaket des im MDAX notierten Unternehmens offenbar positiv. Die Aixtron-Aktie legte auf der Handelsplattform Tradegate zuletzt um gut zwei Prozent zu. In einer ersten Reaktion hatte sie allerdings noch vier Prozent höher notiert als zum Xetra-Schluss.

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