
Der Autobauer Volvo Cars hat in den drei Monaten bis Mai einen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Die Verkäufe sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,5 Prozent auf 178.980 Fahrzeuge, wie der schwedische Konzern am Mittwoch mitteilte. Als Gründe nannte der Vorstand eine schwache Nachfrage in den USA und den Wettbewerbsdruck in China. "Die Automobilindustrie, einschließlich des Premiumsegments, ist weiterhin mit zunehmendem Gegenwind in allen Regionen konfrontiert."
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Ein Lichtblick bleibt jedoch das Geschäft mit Elektroautos. Der Absatz von reinen E-Autos stieg um zehn Prozent und machte 23 Prozent des Gesamtabsatzes aus. Insgesamt legten die Verkäufe elektrifizierter Modelle, zu denen auch Plug-in-Hybride zählen, um drei Prozent zu und erreichten einen Anteil von 48 Prozent. Insbesondere in Europa, der größten Verkaufsregion, wuchs der Auftragseingang dank der Elektrifizierung. Angetrieben von den Modellen EX30 und EX40 stiegen die Auslieferungen reiner E-Autos dort den achten Monat in Folge. Volvo Cars gehört mehrheitlich zum chinesischen Geely-Konzern.