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ABB wolle die Übernahme aus bestehenden Barmitteln und zugesagten Kreditlinien finanzieren. Rotork sei auf die Herstellung von elektrischen Stellantrieben und Systemen zur Durchflusssteuerung spezialisiert, die in der Öl-, Gas-, Chemie- und Wasserwirtschaft eingesetzt werden.
Für das zweite Quartal 2026 vermeldete das Schweizer Unternehmen am Donnerstag einen Auftragseingang auf Rekordhoch. Der Boom beim Bau von Rechenzentren treibt das Wachstum weiter an. Der Ordereingang schoss um 30 Prozent auf 12,04 Mrd. Dollar hoch.
Die Aufträge im wichtigsten Geschäftsbereich Elektrifizierung seien gar um 60 Prozent hochgeschnellt. Trotz der durch den Krieg im Nahen Osten ausgelösten konjunkturellen Unsicherheit bekräftigte der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr.
So peilt ABB 2026 ein vergleichbares Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich an. Die operative Marge (EBITA) soll sich im Vergleich zum Vorjahr erhöhen, selbst ohne die angekündigten Immobilienerlöse.
Im zweiten Quartal erreichte die operative Marge 20,2 (Vorjahresperiode 19,3) Prozent. ABB verbuchte einen Nettogewinn von 1,23 Mrd. Dollar - um 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge mit einem Gewinn von 1,32 Mrd. Dollar und einer Marge von 19,9 Prozent gerechnet.
MUNICH - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/CHRISTOF STACHE