Top 300: Österreichs beste Arbeitgeber 2018

Österreichs beste Arbeitgeber 2018

Österreichs beste Arbeitgeber 2018

Das große trend-Ranking der 300 besten Arbeitgeber des Jahres 2018. Für das Ranking hat trend in Kooperation mit Statista, kununu und Xing über 165.000 Bewertungen ausgewertet. 1.000 Firmen aus 20 Branchen wurden beurteilt.

Es ist eine Auszeichnung, deren Validität kaum zu übertreffen ist. Nicht weniger als 165.000 einzelne Bewertungen sind in das Ranking der 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018 eingeflossen, das der trend heuer zum zweiten Mal veröffentlicht. Über mehrere Monate hinweg wurden dazu unter anderem die Mitarbeiter von mehr als 1.000 österreichischen Unternehmen mit mindestens 200 Arbeitnehmern aus 20 verschiedenen Branchen gefragt, ob sie ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden.

Die exklusive Rangliste ist das Ergebnis einer Kooperation des Wirtschaftsmagazins trend mit dem Hamburger Statistikportal und Marktforschungsinstitut Statista, der europäischen Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu sowie deren Muttergesellschaft Xing, dem führenden sozialen Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum mit über 300.000 Mitgliedern. Dementsprechend flossen neben der aufwendigen Befragung auch die Urteile der trend-Leserschaft, der Plattform kununu und ausgewählter Xing-Mitglieder in das Ranking ein.



Ranking: Österreichs beste Arbeitgeber 2018

Die Tabelle der Top-300-Arbeitgeber

Rang Arbeitgeber Hauptsitz Stadt Bundesland Mitarbeiter (in AT) Branche Score
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Methodik und Gütesiegel

Die Liste der „Top Arbeitgeber 2018“ basiert auf einer groß angelegten Panel-Umfrage sowie aus Urteilen, die über die trend-Website und durch Aufrufe auf Xing und kununu.com generiert wurden. Ebenso wurden relevante Bewertungen auf kununu.com berücksichtigt.

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Resonanzen auf das trend-Ranking

"Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsame Initiative in so kurzer Zeit so enorme Resonanz gefunden hat", sagt Thomas Clark, Partner und Director für Corporate Development bei Statista. "Bei aller gebotener Demut scheint klar: In der Tiefe und Breite der Recherche kommt keine andere Untersuchung an das Ranking von trend, kununu und Statista heran. Niemand agiert so umfassend bei der Bewertung der Arbeitgebergüte in der Alpenrepublik wie wir."

So hätte ihm im Vorjahr der Personalvorstand eines namhaften Traditionskonzerns erklärt, dass er seine Platzierung als Überraschung empfinde, da man in anderen Untersuchungen stets weiter vorne gelandet wäre. Und eine Personalmanagerin sei etwas irritiert gewesen, wie es überhaupt zu einer Rücklaufquote von 250 Arbeitnehmer-Urteilen aus ihrem Unternehmen kommen konnte.

Die Erklärung ist einfach: Zur Wahrung der vollen Unabhängigkeit wurden die jeweiligen Personalabteilungen erst gar nicht miteinbezogen. Dafür sind Hunderte Arbeitnehmer-Urteile pro Unternehmen natürlich enorm, liegen weit über der Mindestmesslatte für valide Marktforschung -und kommen auch mitunter zu ganz anderen Ergebnissen. "Bei so einer universellen Untersuchung", erklärt der Statista-Direktor, "kann sich aber jeder, der in der Liste der Top-Arbeitgeber gelandet ist, als Sieger fühlen" - gewählt von den betroffenen Arbeitnehmern und nicht von einem externen Auditor, wie Sarah Müller, D-A-CH-Director bei kununu, betont. Was wiederum für all jene, die auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber sind, von enormer Bedeutung sei: "Arbeitnehmer achten immer stärker darauf, ob eine Firma zu ihnen und ihren Vorstellungen passt." Das trend-Ranking wie auch Erfahrungsberichte auf kununu liefern dazu verlässliche Insights und eine wertvolle Orientierungshilfe, sagt Müller.

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Für die Seriosität der erhobenen Daten garantiert auch die internationale Reputation von Statista bei derartigen Untersuchungen: Seit 2012 werden bereits die besten Arbeitgeber in wirtschaftlich bedeutsamen Ländern ermittelt und in Kooperation mit renommierten Medienpartnern wie "Forbes" in den USA, "Capital" in Frankreich oder "Focus" in Deutschland veröffentlicht.

Wobei sich im internationalen Vergleich beim trend-Ranking eine spezifisch österreichische Besonderheit bemerkbar macht: Mit SKF Österreich wird die Rangliste nicht nur von einem oberösterreichischen Unternehmen angeführt. Gleich acht der zehn attraktivsten Arbeitgeber stammen aus nur einem Bundesland. Für Georg Haushofer, den Marketingleiter der Hypo OÖ, Gewinnerin der Kategorie Banken und Finanzdienstleistungen, liegt die Erklärung für dieses Phänomen auf der Hand: "Oberösterreich ist das Industriebundesland Nummer eins und verfügt über eine hohe Dichte an ausgezeichneten Unternehmen. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind da sehr gefragt. Oberösterreichs Unternehmen haben sich daher schon früh dem Employer Branding verschrieben, um im ,Kampf um die Talente' zu bestehen."

Auch jenes Unternehmen, das im Klassement den größten Sprung nach vorne erzielen und im Vergleich zum Vorjahresranking nicht weniger als 181 Plätze gutmachen konnte, stammt aus Oberösterreich, nämlich die 3 Banken IT, das IT-Unternehmen der drei Regionalbanken Oberbank, BKS und Bank für Tirol und Vorarlberg mit Sitz in Linz. "Da wir nicht offen auf dem Markt tätig sind, ist es für uns wichtig, dass unser Firmenname an Bekanntheit gewinnt", ist laut Geschäftsführer Karl Stöbich der Fall bei der 3 Banken IT ein wenig anders gelagert. Seit einiger Zeit geht das Unternehmen darum aktiv an die Öffentlichkeit, pflegt Kooperationen mit Fachhochschulen, hält Vorträge, besucht Schulen und versucht, über eine neue Jobbewerbungsplattform das beste Personal für das stete Wachstum zu gewinnen: "Das alles bewirkt natürlich auch eine Stärkung des Firmengefühls für unser bestehendes Personal, was wiederum in den guten Bewertungen Ausdruck findet", freut sich Stöbich.

Und zu guter Letzt stammt auch jener Betrieb, der als bester Newcomer (siehe Tabelle) gleich den Sprung unter die Top Ten erzielt hat, aus Oberösterreich - konkret aus Kopfing im Innviertel: Die Josko Fenster- und Türen GmbH ist ein Familienbetrieb mit 800 Beschäftigten, Marktführer im Segment Holz-Alu-Fenster und Branchensieger der Kategorie Bau- und Werkstoffe.

Für CEO Johann Scheuringer, den Sohn des Firmengründers, liegt die Erklärung für die gute Platzierung in der Firmenphilosophie: "Unternehmerischer Erfolg braucht als Fundament eine menschliche Umgangskultur, denn Erfolgsgeschichten schreiben sich nicht von alleine. Es braucht Menschen, die lieben, was sie tun. Nur so entstehen Produkte mit Begeisterung."

Eine Einstellung, die in ähnlicher Form wohl für alle vom trend ausgezeichneten besten Arbeitgeber Österreichs gilt.


E-Paper "Die 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2018". Zum DOWNLOAD klicken Sie bitte auf die Abbildung.

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Das Gesamtranking der 300 besten Arbeitgeber sowie weiterführende Artikel finden Sie in der trend-Ausgabe 13/2018 vom 30. März 2018 und als eigenes E-Paper zum Download im trend-Shop.

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