
Reisestatistik 2025: Der Pkw-Anteil sinkt erstmals unter 60 Prozent. Die Geschäftsreisen gingen um 10 Prozent zurück.
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Laut Statistik Austria sank die Zahl der Urlaubsreisen gegenüber dem Rekordjahr 2024 um 1,8 Prozent auf rund 27 Millionen. Noch wesentlich stärker als die Urlaubsreisen brachen 2025 die Dienst- und Geschäftsreisen ein. Sie gingen um rund ein Zehntel von 3,8 Millionen auf 3,4 Millionen zurück. Fast ein Viertel der Wohnbevölkerung verreiste gar nicht.
„Im Jahr 2025 sind die Menschen in Österreich etwas weniger verreist als im Rekordjahr 2024“, hielt Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk fest. Dabei habe sich die Zahl der Inlandsurlaube um 2 Prozent auf 12,8 Millionen verringert, während die Auslandsurlaubsreisen mit minus 1,6 Prozent auf 14,3 Millionen etwas weniger deutlich zurückgegangen seien. Als Urlaubsreisen erfasst sind Aufenthalte ab einer Übernachtung, inklusive Verwandten- und Bekanntenbesuche.
Bemerkenswert ist der langfristige Trend bei der Wahl des Verkehrsmittels, um zu verreisen. Zwar ist das Auto noch immer klar Nummer eins. Doch der Pkw-Anteil sank im abgelaufenen Jahr mit 59,3 Prozent erstmals seit Beginn der Statistik-Aufzeichnungen im Jahr 2006 unter 60 Prozent. Parallel dazu stiegen der Anteil der Flug- und Bahnreisen auf 19,1 bzw. 15,2 Prozent. Der Rest entfiel auf Verkehrsmittel wie Schiff, Bus oder Reisebus.
Im Inland wurde für 73,6 Prozent der Reisen ein Pkw verwendet - doch auch hier wurde der niedrigste Wert seit 2006 verzeichnet. Dafür wurde laut Statistik Austria mit einem Anteil von 21,5 Prozent ein neuer Rekord bei Zugreisen aufgestellt.