Porr-Chef: „Von einem Teil der Industrie verabschieden"

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 © FOTOS: APA-IMAGES/KURIER/JUERG CHRISTANDL, APA-IMAGES/APA/HANS KLAUS TECHT

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss

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Porr-Chef Karl-Heinz Strauss vermisst einen echten und langfristigen Plan für die Industrie und eine Regierung, die zu tiefgreifenden Systemänderungen bereit ist. Der Baubranche prophezeit er rosige Zeiten. Dem US-Präsidenten ist er für seine klare Haltung zu Öko-Themen dankbar.

trend: Die Industriestrategie liegt vor. Rechnen Sie mit tatsächlich verbesserten Rahmenbedingungen für die Industrie oder mit einem weiteren Papier, das geduldig ist, aber nicht viel bringt?

Karl-Heinz Strauss: Ich denke, die Regierung ist momentan sehr bemüht, für Österreich das Richtige zu tun. Man sollte ihr eine gewisse Zeit geben, denn ich sehe keine besseren Alternativen zu dieser Regierung. Ich glaube aber schon, dass man es verabsäumt, einschneidende Dinge zu tun, damit wir innerhalb von drei, vier Jahren das Budgetdefizit abbauen. Wir haben definitiv ein Ausgabenproblem. Wir werden einzelne unterstützende Maßnahmen bekommen, etwa bei Energiepreisen oder Bürokratieabbau, um ein paar Symptome zu beseitigen. Man müsste aber festlegen, wo das Land in fünf bis zehn Jahren stehen soll, und dann die notwendigen Maßnahmen ableiten – die auch massive Eingriffe in viele Strukturen mit sich bringen müssen.

trend: Daran hapert’s dann meistens …

Ja, leider. Aber mir kann niemand erzählen, dass man in Österreich nicht vier, fünf Prozent der Ausgaben in kurzer Zeit einsparen kann. Und das nachhaltig. Das Hauptproblem ist, dass die Politik jedem gefallen möchte, weil sie nur in Wahlzyklen denkt. Ein längerfristiger Plan wird manchen gefallen, anderen nicht, weil sie Nachteile fürchten. Aber hätten wir uns nicht irgendwann von der Dampfmaschine verabschiedet, was damals sicher auch nicht alle erfreut hat, wären wir nicht, wo wir sind. Dieses Denken hat Politik verlernt.

trend: Weil der Mut fehlt?

Ich glaube, dass man die Österreicher ein bisschen unterschätzt. Wer schlüssig erklärt, warum er was machen muss, um zum Ziel zu kommen, wird auch verstanden. Ich erinnere an den bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, der ganz genau gesagt hat, was er möchte und was er nicht möchte – und 60 Prozent der Wähler haben ihn deswegen gewählt.

trend: Entlastung ist das zentrale Thema der Industrie. Die geforderte Senkung etwa der Lohnnebenkosten kommt vorerst nicht. Sie zeigt wenig Bereitschaft zum Verzicht auf Einnahmen. Enttäuschend?

Bei den Lohnnebenkosten wird es schwierig, das glaube ich auch. Aber es wäre ohnehin nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn die um fünf Prozent niedriger sind. Die Steuerreform, die wir brauchen, muss die Abgabenquote generell senken. Das erfordert, dass ich in der Verwaltung abbaue, Doppelgleisigkeiten im Föderalismus beseitige und eine Energiestrategie habe, die nicht aus Sicht der immer gleichen Proponenten gemacht ist, die keinen Wettbewerb ­wollen. Wir müssen uns aber auch Gedanken machen, welche Industrien es in ­Österreich in fünf bis zehn Jahren nicht mehr geben kann oder soll, weil wir ­gewisse Rahmenbedingungen schlicht nicht erfüllen können.

trend: Ist damit ein Rückzugsgefecht gemeint?

Nein. Ich glaube jedoch, dass wir uns von einer Grundstoffindustrie à la longue verabschieden müssen. Die Welt ist eine andere geworden. Das ist ein schmerzhafter, aber wohl unvermeidbarer Prozess. Dafür gibt es heute so viele neue Industrien oder Sparten, die man in Österreich neu ansiedeln könnte: weil wir nämlich gut ausgebildete Leute mit tollen Kenntnissen haben. Wir müssen nicht um des Bewahrens willen alles behalten. Es bleiben mehr als genug Industrien übrig, die in Österreich gehalten werden könnten – wenn wir die Kosten nach unten drücken, auch die Lohnkosten. Und wenn wir wieder mehr arbeiten. In Österreich arbeiten so viele Menschen wie nie zuvor, aber so wenig Stunden wie nie zuvor. Der Leistungsgedanke muss wieder in den Vordergrund gerückt werden. Wieso arbeiten wir nicht alle einfach einen oder zwei Tage länger pro Jahr? Das schafft Wohlstand. Umverteilung von oben nach unten, von rechts nach links schafft keinen Wohlstand.

trend: Tut Österreich genug, um die Industrie im Land zu halten?

Das Bemühen ist da. Aber wenn der Plan fehlt, kann es sein, dass ich viel Energie aufwende für Themen, die in Wahrheit nicht entscheidend sind, um die Industrie zu halten. Letztlich werden nur große, einschneidende Systemveränderungen ausreichend Spielraum für jene Entlastungen schaffen, die das Land wieder für Industrieansiedlungen attraktiv machen. Dass wir heute höhere Lohnstückkosten haben als in Deutschland und deutlich höhere als andere Mitbewerber in Europa, müssen wir egalisieren. Dazu gehört eben auch, Leistung und Eigeninitiative in den Köpfen der Leute zu verankern – und nicht die Vollkaskogesellschaft. Wer noch nichts geleistet hat, kann auch nicht viel verlangen. Das muss gelten von der Wiege bis zur Bahre.

trend: Wird eine österreichische Bauindustrie in zehn Jahren noch eine Daseinsberechtigung haben?

Ja, eine sehr hohe, weil wir immer innovativ waren. Gerade für die Porr waren in ihrer 157-jährigen Geschichte Veränderung und Anpassung eigentlich die einzige Konstante. Und alle Megatrends – Urbanisation, intelligente Verkehrswege, Energietransformationen, leistbares Wohnen – haben mit Bauen zu tun. Ich mache ich mir keine Sorgen.

trend: Sie plädierten immer wieder für die Lockerung ökologischer Vorgaben oder beklagten ideologische Engstirnigkeit etwa beim Lieferkettengesetz. Ist die aktuelle politische Herangehensweise in Ihrem Sinne?

Leider wurde ich in meinen Aussagen mehr als bestätigt. Denn die Regierungsbeteiligung der Ideologen in Deutschland und Österreich hat uns die Lage gebracht, in der wir heute sind. Was hat die Umwelt davon, wenn Österreich zehn Jahre früher CO2-neutral wird als der Rest von Europa? Nichts. Vom Rest der Welt ganz zu schweigen. Dass an der Nachhaltigkeit kein Weg vorbeiführt, steht ja außer Frage. Die Frage ist nur: Wie mache ich was und zu welchem Zeitpunkt, um den systematischen Übergang zu erleichtern, um die Wirtschaft darauf vorzubereiten, richtig und verlässlich zu investieren? Da bin ich Donald Trump dankbar, dass er die Dinge beim Namen genannt hat, indem er sagt: „Wir setzen das alles einmal hintan und machen es, wenn es vernünftig ist.“ Auch ich glaube, das wäre sinnvoll.

trend: Na ja, er sagt, dass die USA gar nichts machen, weil er das Problem leugnet.

Da könnten wir jetzt lange diskutieren. Nochmals: An Nachhaltigkeit führt sowieso kein Weg vorbei. Mir ist nur wichtig, dass dieses Thema nicht mehr so in den Mittelpunkt gerückt wird. Die Porr zählt zu den nachhaltigsten Bauunternehmen Europas und wird den Weg auch weitergehen. Wir entwickeln zum Beispiel Materialien, die in der Herstellung weniger CO2 brauchen. Ich halte jedoch viele Regelungen, die aus Brüssel kommen, für falsch und/oder überbordend. Zum Beispiel das Lieferkettengesetz. Wir haben in Deutschland, wo es schon gilt, 10.000 Lieferanten gescreent. Und eine andere Baufirma screent genau die gleichen Lieferanten. Völlig absurd. Wenn schon, mache ich eine Behörde, die das ­einmalig für alle erledigt. Aber es sind Bürokraten am Werk, die keine Ahnung von der Wirtschaft haben.

trend: Klingt da EU-Skepsis durch?

Keineswegs. ­Europa ist ein Kontinent, der für seine Lebensart von allen beneidet wird und wo immer noch die Grundsatzentwicklungen herkommen. Dafür gilt es zu kämpfen und einzustehen. Das kann man nur als EU. Deswegen möchte ich, dass die EU endlich ihre Hausaufgaben macht: nämlich den Binnenmarkt vollendet und die Kapitalmarktunion realisiert. Damit unsere positive Entwicklung weitergeht.

trend: Auch wenn die Baubranche von geopolitischen Spannungen weniger betroffen ist als exportorientierte Betriebe: Wie soll Europa gegenüber Trump und anderen agieren, die dabei sind, eine neue Weltordnung zu schaffen? Stärke demonstrieren oder sie mit Samthandschuhen anfassen, um wirtschaftliche Nachteile zu vermeiden?

Ich bin kein Freund von Aussagen, dass wir die Faust zeigen müssen. Wir müssen reagieren, aber ich glaube, wir sollten das leise und smart tun. Smart heißt: auf die eigenen Stärken zu schauen. Europa ist immer noch einer der größten Wirtschaftsräume der Welt. Wenn wir einen Binnenmarkt hätten, könnten wir sehr viel Druck abfangen, könnten uns auf uns selbst konzentrieren, genauso wie sich die Amerikaner und die Chinesen auf sich konzentrieren. Wenn Europa als Einheit auftritt, könnte es Amerika und China sehr viel entgegensetzen – und dann smart verhandeln. Wir hätten automatisch eine viel stärkere Position. Dafür wäre ein bisschen Selbstbewusstsein notwendig, vor allem Geschlossenheit, Leadership und der Wille, etwas zu verändern.

trend: Auf einer konkreteren Ebene: Was wären denn die Wünsche des Bausektors an die österreichische Regierung, um wieder mehr Fahrt aufzunehmen?

Ich schicke voraus: Wir haben keine Baukrise, sondern eine Wohnbaukrise. Das heißt, die Baumaßnahmen des Staates und der vorgelagerten Gesellschaften wie ÖBB, Asfinag etc. sind vorbildhaft. Infrastruktur wird geschaffen und erhalten. Bestes Beispiel ist da die Koralmbahn. Wir in der Bauindustrie brauchen eigentlich nur verlässliche Budgets, vor allem auch bei Ländern und Gemeinden. Derzeit pfeifen die Gemeinden allerdings aus dem letzten Loch. Ich plädiere für eine Gemeindemilliarde, weil es später ein Vielfaches kosten würde, wenn sie jetzt ein paar Jahre lang ihre Infrastruktur nicht reparieren können.

trend: Im Tiefbau war Ihre Branche durch öffentliche Aufträge schon in den letzten Jahren sehr gut ausgelastet. Muss man nicht auch die Frage stellen, wie sinnvoll es ist, wenn der Staat auf Dauer mit viel Steuergeld und neuen Schulden die Konjunktur notdürftig stützt?

Das halte ich für eine sehr einseitige Betrachtungsweise. Es muss laufend in die Infrastruktur investiert werden. Und ich habe nicht den Eindruck, dass da in Österreich übertrieben wurde. Ganz im Gegenteil. Es wurde sorgsam und aus unserer Sicht auch sehr sparsam mit den öffentlichen Mitteln umgegangen. Was passiert, wenn ich meine Infrastruktur nicht erhalte und ausbaue, zeigt sich in Deutschland. Man hat ­massiv eingespart und steht heute vor einem Totalschaden. Die angekündigten 500 Milliarden Euro sind dort ein ­Tropfen auf dem heißen Stein, um die Infrastruktur dorthin zu bringen, dass die Wirtschaft und die Verkehrswege wieder funktionieren. Auch in ­Österreich ist bei Ländern und Gemeinden Feuer am Dach. Die Politik sollte Budgets umschichten. Ich würde hergehen und die Fördertöpfe einmal genau durchleuchten. Da wären Hunderte Millionen zu finden, wenn wir endlich einmal klar definieren, was förderungswürdig ist und was nur aus Gewohnheit gemacht wird.

trend: Was soll passieren, damit der daniederliegende Wohnbau wieder in Schwung kommt?

Einiges muss passieren, weil viel zu wenig Wohnraum geschaffen wird. Wir reden von minus 35 Prozent im letzten Jahr. Dadurch steigen die Mietpreise weiterhin massiv an, woran der Mietpreisdeckel nichts ändern wird. Um das Angebot zu erhöhen, muss erstens die Wohnbauförderung wieder zweckgebunden werden. Zweitens wäre eine sogenannte Subjektförderung sehr wichtig, die für Darlehen mit niedrigen Zinsen die Differenz zum Marktzinssatz übernimmt. Das hilft jungen Familien, lässt sich sehr genau steuern und sozial staffeln. Und drittens muss ich als Unternehmen Baubewilligungen in sehr kurzer Zeit bekommen, indem der ganze Behördenwust, der rundherum heute notwendig ist, dramatisch vereinfacht wird. Das alles sind Dinge, die sich sehr einfach ändern lassen, wenn der Gestaltungswille vorhanden ist. Ich verstehe auch nicht, warum zum Beispiel die Bundesimmobiliengesellschaft, die mehr als genug Eigenkapital hat, das nicht nutzt, um leistbaren Wohnraum zu schaffen.

trend: Stichwort leistbare Wohnungen: Sie sagen öfter, dass Baukosten gesenkt werden müssen. Welche Lösungen hat die Porr?

Neben der Prozessoptimierung wie in jeder anderen Industrie haben wir eine Elementbauweise entwickelt, mit der es gelingt, deutlich unter 2.000 Euro Baukosten pro Quadratmeter Wohnraum zu kommen, und zwar in sehr hoher Qualität, also mit Kühlung, Heizung, mit Wärmepumpen und modernster Haustechnik. Dabei werden die Elemente teilweise vorgefertigt und dann zusammengefügt. Eine erste Musteranlage steht jetzt in einer Halle im niederösterreichischen Oeynhausen. Und erste große Bauvorhaben sind in Vorbereitung. Wir haben eine riesige Nachfrage und sind auch in Verhandlungen für exklusive Kooperationen in Deutschland.

trend: Was ist mit Vorwürfen, der Bausektor sei zu wenig innovativ? Jemand sagte kürzlich: „Hätte sich die Autoindustrie so langsam entwickelt, würde ein VW Golf 200.000 Euro kosten.“

Da kriege ich echt Emotionen, weil der Blödsinn vor allem von großen Beraterfirmen geschürt wird, die irgendwelche Kennzahlen messen, die völlig am Kern der Sache vorbeigehen. Ich weiß, dass etwa im gemeinnützigen Wohnbau bei vergleichbaren Projekten die Preise in den letzten zehn Jahren um die 15 bis 17 Prozent gestiegen sind – unsere Kosten aber um 37 Prozent. Trotzdem machen wir bescheidene Gewinne. Was nur möglich ist, weil wir seit 50 Jahren durch Innovationen bei Materialien und Methoden permanente Produktivitätssteigerungen erreichen. Vor allem auch durch die Qualifizierung unserer Mitarbeiter. Oft regen sich Leute ja auf, weil sie auf einer Straßenbaustelle niemanden arbeiten sehen. Ja, weil dort vieles automatisiert und digitalisiert ist. Ansonsten könnten wir den Fachkräftemangel gar nicht ausgleichen. Ein falscher Eindruck entsteht auch, weil wir bei vielen Projekten unglaubliche Vorlaufzeiten haben: aus Genehmigungsgründen, wegen permanenter Einsprüche und Planänderungen. In Deutschland braucht es 13 Jahre für die Genehmigung von Stromleitungen von Nord nach Süd. In Österreich wollen wir erneuerbare Energie, es gibt auf der anderen Seite aber kein grünes Licht für Pumpspeicher- und Laufkraftwerke.

trend: Wie wirkt sich eigentlich die Krise bei den Immobilienentwicklern auf die Baubranche aus?

Die Nachfrage im Hochbau ist gesunken. Bis heute sind 50 Prozent der Immobilienentwickler vom Markt verschwunden. Ich denke, dass die nächsten 25 Prozent jetzt gerade drankommen. Die Developer haben es sehr schwer, leistbare Grundstücke zu bekommen. Damit muss man sich abfinden und neu kalkulieren. Ein Punkt ist aber schon auch, dass die Banken mehr als zurückhaltend agieren, selbst bei privaten Wohnbaufinanzierungen, wo es praktisch null Ausfälle gibt. Sie sind in Österreich deutlich zu vorsichtig. Ich gehe davon aus, dass Immobilienentwickler und Baufirmen enger zusammenrücken werden – nicht nur Porr und UBM, die schon auf Gesellschafterebene verbunden sind, sondern generell. Die gemeinnützigen Bauträger sehe ich wieder im Aufwind. Aber im privaten Bereich wird’s noch lange dauern, bis die Krise ausgestanden ist.

trend: Trotz Ihrer Bedenken in Bezug auf den Industriestandort hat die Porr ein gutes Jahr hinter sich. Wie blicken Sie in die Zukunft?

Ja, 2025 war für uns ein sehr gutes Jahr. Unser Auftragsbestand lag im November 2025 mit 9,6 Milliarden Euro auf einem All-Time-High. Ich sagte schon, dass ich mir ums Baugeschäft die nächsten zehn Jahre keine Sorgen mache, weil uns alle Megatrends in die Hände spielen. Ohne Bauindustrie geht gar nichts. Und die Porr hat es mittlerweile auch im Industriebau geschafft, vom Engineering über die Planung bis zur Ausführung die volle Wertschöpfungskette aufzubauen – beispielsweise für Rechenzentren.

trend: Das verstärkte Engagement im Gesundheitsbereich läuft an wie gewünscht?

Absolut. Auch Gesundheitsinfrastruktur zählt zu den Megatrends, vor allem in den osteuropäischen Ländern. Aus diesem Grund haben wir die VSG von der Vamed übernommen. Dadurch können wir jetzt vom Bau bis zur medizinischen Ausstattung von Krankenhäusern alles aus einer Hand anbieten. Unser Markt mit Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien und Rumänien ist groß genug für die nächsten Jahre. Daneben entwickeln wir unsere Reha-Zentren, Primärversorgungsoder Gesundheitszentren strategisch weiter. Ein Projekt realisieren wir gerade in Wien-Liesing und wollen das auch in die Bundesländer ausrollen.

trend: Die Porr-Aktie hatte 2025 einen Höhenflug und stieg in den ATX auf. Wäre sie beim jetzigen Kurs immer noch ein gutes Investment?

Ohne in Konflikt mit der FMA zu kommen, kann ich nur sagen, dass unsere Strategie auch eine weitere Margenverbesserung vorsieht. Daraus muss jeder selbst seine Schlüsse ziehen.

Zur Person

Das Interview ist im trend.PREMIUM vom 16. Jänner 2026 erschienen.

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