
Saubermacher-Gründer Hans Roth
©trend/Lukas IlgnerDie steirische Entsorgungsgruppe überträgt einen Minderheitsanteil an Remondis, eine Tochter des deutschen Familienunternehmens Rethmann.
Wie hoch die Beteiligung von Remondis sein wird, geht aus der am Mittwoch verteilten Pressemitteilung nicht hervor. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt wettbewerbsrechtlicher Genehmigungen.
Rethmann st eine deutsche, familiengeführte Holding mit Sitz in Selm. Neben Remondis (Recycling, Wasser, Dienstleistungen), ist sie in den Geschäftsfeldern Rhenus (Logistik) und Saria (Verarbeitung von organischen Reststoffen) aktiv.
Die operative Führung mit dem jetzigen Management um CEO Ralf Mittermayr bleibt bei Saubermacher. Die Zusammenarbeit bedeute „mehr Kreislaufwirtschaft bei Stoffströmen, sicherere Verwertungswege, Zugang zu internationalen Best Practices und neue Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette", heißt es in der Mitteilung.
2024 erzielte Saubermacher konzernweit ein Umsatz von 500 Millionen Euro, um elf Prozent mehr als im Vorjahr. Das Hauptwachstum kam aus Slowenien, aus Ungarn und aus Kroatien. Schon im November hatte Gründer Hans Roth im Porträt der Gruppe davon gesprochen, in Zukunft wieder für Minderheitsbeteiligungen offen zu stehen, wie das auch schon in der Vergangenheit zeitweise der Fall war. Gründer Hans Roth, dessen Roth Privatstiftung nun Anteile abgibt, dekretierte aber klar: „Meine Familie wird immer die Mehrheit haben. Das ist gewollt und mein Wille.“
