
CEO des Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß
©trend/Lukas IlgnerOhne einen Gewinnpolster von fast einer halben Milliarde Euro hätte das oberösterreichische Familienunternehmen Fronius die Turbulenzen am Solarmarkt nicht überlebt. Nun kündigt die CEO des Wechselrichter- und Schweißspezialisten, Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, den Turnaround an.
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Es gibt Sätze, die brennen sich ein wie eine Schweißnaht: „Hätten wir nicht die Finanzstruktur unserer Familienstiftung im Rücken, hätten wir diese Krise wohl nicht geschafft.“ Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, CEO und Enkelin des Firmengründers, blickt nachdenklich über den Naturgarten im Innenhof des Fronius-Forschungszentrums im oberösterreichischen Thalheim.
Man stand am Rand des Abgrunds und blieb nur deshalb stehen, weil das Unternehmen zuvor jahrelang genau das getan hatte, was Kapitalmärkte unsexy finden: Gewinne gehortet. Ein Gewinnvortrag in der Konzernbilanz von 475 Millionen Euro und stützende Kredite der Eigentümerstiftung verhinderten Schlimmeres. Engelbrechtsmüller-Strauß: „Bei einer herkömmlichen Fremdfinanzierung über Banken würden falsche Vorgaben gemacht. Es ist zwar richtig, zu sparen, aber gleichzeitig muss man auch investieren, um aus der Krise gestärkt herauszugehen.“ Sie gab trend eines ihrer seltenen Interviews, und es war nicht zu überhören, wie froh sie ist, die erlösenden Worte aussprechen zu können: „2025 haben wir den Turnaround geschafft“.
Tatsächlich war das Krisenjahr zuvor ein Schock für das erfolgsverwöhnte Familienunternehmen, Weltmarktführer in Schweißtechnologien und Greentech-Pionier der ersten Stunde (...)
Den ganzen Artikel lesen Sie im trend.PREMIUM vom 6. Februar 2026.
