Wifo-Chef Felbermayr soll Wirtschaftsweiser werden

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Wifo-Chef Gabriel Felbermayr soll in den Rat der Wirtschaftsweisen in Deutschland kommen. Felbermayr würde damit in Deutschlands oberstes Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik einziehen.

Der Ökonom Gabriel Felbermayr ist laut Insidern als Nachfolger von Ulrike Malmendier im obersten Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik Deutschlands vorgesehen, schreibt Reuters. Die Personalie werde am Mittwoch im Kabinett (Ministerrat) behandelt. Der 49-Jährige gilt als Experte für internationale Handelsfragen, den Arbeitsmarkt und europäische wirtschaftliche Integration. 2024 kürte der trend Felbermayr zum Mann des Jahres.

Insgesamt gebe es Querelen im Gremium, schreibt die Nachrichtenagentur. Der Expertenrat aus Ökonominnen und Ökonomen berät die deutsche Bundesregierung in Berlin in wirtschaftlichen Belangen.

Der Sachverständigenrat wäre nach dem Ausscheiden Malmendiers nur noch zu viert. Geleitet wird er von der Münchner Ökonomin Monika Schnitzer. Weitere Mitglieder sind neben Grimm auch Achim Truger und Martin Werding. Das Aus für Malmendier war zuvor im Finanzministerium auf Unverständnis und Kritik gestoßen. Laut dem Handelsblatt war Felbermayr der Wunschkandidat der CDU. Die SPD soll seine Berufung zuerst skeptisch gesehen haben.

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