
Der SKIRENNSPORT muss klimafreundlicher werden. Das fordern Umweltschützer, Sportler und Sponsoren. Erste zartgrüne Spuren sind sichtbar. Auch im ÖSV denkt man langsam um.
Dass sich Peter Schröcksnadel Zeit seiner ÖSV-Präsidentschaft wenig aus dem Klimawandel machte, war kein Geheimnis. Seit nun Roswitha Stadlober das Ruder im Österreichischen Skiverband übernommen hat, dürfte sich das Blatt langsam wenden. "Ich persönlich fahre ein E-Auto, reise gerne und oft mit dem Zug, kaufe regionale Lebensmittel - jeden Freitag besuche ich den Bauernmarkt - und versuche, darüber hinaus nachhaltig zu leben", sagt die ehemalige Skirennläuferin. Und auch im Verband tut sich etwas: 2022 hat der ÖSV eine CO2 Bilanz erstellt. Diese Bilanz soll nun sukzessive etwa durch die Umstellung des Fuhrparks auf Hybrid-und E-Fahrzeuge verbessert werden. Und auch Ski-Events werden nachhaltiger: "Bei Weltcup-Veranstaltungen wurde und wird bereits auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Organisation Rücksicht genommen. In Hinblick auf die bevorstehenden Großveranstaltungen, die Skiflug-WM am Kulm 2024 und jene der Alpinen in Saalbach 2025, arbeiten wir an nachhaltigen Projekten und Strategien, um unserer Rolle als verantwortungsbewusster Veranstalter nachzukommen", meint Stadlober.
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