Signa-Chef René Benko: Immobilienmagnat und Kaufhauskönig [PORTRÄT]

Der Tiroler René Benko begann schon in jungen Jahren mit Immobilien zu handeln. Mit 20 war er Schilling-Millionär, mit 40 Euro-Milliardär. Doch das Reich des erfolgsverwöhnten Self-Made-Milliardärs bekommt Risse. Ein Porträt.

Thema: Milliardäre und Multimillionäre - die reichsten Österreicher
Immobilientycoon und Signa Holding Chef René Benko

Immobilientycoon und Signa Holding Chef René Benko

ARTIKEL-INHALT


René Benko

  • Geboren: 20.05.1977 in Innsbruck
  • Funktion: Gründer und Vorsitzender des Beirates der Signa Gruppe
  • Geschäfte: Immobilien, Handel, Medien
  • Vermögen: 4,9 Milliarden Euro

Herkunft und Ausbildung

Durch zahlreiche Immobilienprojekte und den Erwerb bekannter Unternehmen im In- und Ausland, wie der Möbel-Handelskette Kika/Leiner ist der Immobilienmagnat René Benko weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Seine aufsehenerregenden Immobilien- und Firmenkäufe haben ihn zum Multimilliardär gemacht. Im trend Ranking der 100 reichsten Österreicher liegt Benko auf Rang 6. Die Aussagen von Thomas Schmid, dem früheren ÖBAG Alleinvorstand und Generalsekretär im Finanzministerium, haben Benko im Oktober 2022 wieder in öffentliche Interesse gerückt.

Über die Jugend- und Schulzeit von René Benko ist wenig bekannt. Benko wurde 1977 als Sohn eines Gemeindebediensteten und einer Kindergärtnerin in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck geboren. Er hat eine um vier Jahre jüngere Schwester, die vierköpfige Familie bewohnte seinerzeit eine 60-Quadratmeter-Wohnung.

Im Alter von 17 Jahren lernte er über einen befreundeten Baumeister erstmals die Immobilienbranche kennen, in der er später sein Vermögen machen sollte. Aufgrund zu vieler Fehlzeiten wurde Benko nicht zur Matura zugelassen, weshalb er zum Schreck seiner Eltern die Schule schmiss. Verschiedenen Angaben zufolge machte er Mitte der 1990er-Jahre Schulungen beim auf Finanzdienstleistungen spezialisierten Strukturvertrieb AWD (heute Swiss Life Select).


Erste Immobiliengeschäfte

Bereits während der Schulzeit begeisterte sich Benko für die Immobilienbranche und erkannte die Möglichkeit, damit schnell und viel Geld verdienen zu können. Erste Erfahrungen sammelte er ab 1995 mit dem Ausbau von Dachböden in Innsbruck zu Luxuswohnungen, womit er den Grundstein zu seinem heutigen Vermögen legte. 1997 erwarb er eine Kaufoption auf Anteile des Wellnesshotels Lanserhof bei Innsbruck, die er mit Gewinn weiterveräußerte. Im Alter von 20 Jahren hatte sich Benko seine erste Schilling-Million erarbeitet.

2001 begann schließlich der Aufstieg Benkos zum Immobilienentwickler und -investor im großen Stil. Als Geschäftsführer der Firma Medicent erwarb er mit einem Geschäftspartner eine Liegenschaft in Innsbruck, die unter dem Markennamen „Medicent“ zu einem Fachärztezentrum ausgebaut wurde. Aufgrund des Erfolges des seinerzeit sehr innovativen Konzepts realisierte Benko in den darauf folgenden Jahren weitere Medicent-Ärztezentren.

Rneé Benko

Millionär mit 20, Milliardär mit 40: René Benko

Im gleichen Jahr lernte Benko Karl Kovarik, Erbe der Stroh-Tankstellen kennen. Kovarik schätzte den Unternehmergeist und die Umtriebigkeit Benkos und investierte einen zweistelligen Millionenbetrag in den jungen Immobilienentwickler. Kurze Zeit später gründeten die beiden unter dem Namen „Immofina Holding GmbH“ ihre gemeinsame Immobilienholding, die in der Folge zur Signa Holding wurde.

Im Jahr 2004 gelang den beiden Immobilieninvestoren ihr erster großer Coup: Der Kauf des Kaufhaus Tyrol, das bekannteste Warenhaus in Tirol. Bis 2010 wurde das Kaufhaus nach Plänen des Stararchitekten David Chipperfield neu gestaltet. Noch heute befindet sich das Büro von Benkos Signa Holding, der Nachfolgefirma der Immofina Holding, in der Immobilie im Zentrum Innsbrucks.

In den darauffolgenden Jahren erwarb die Signa Holding zahlreiche Immobilien im In- und Ausland. Dazu gehörten viele markante Gebäude wie die ehemalige Zentrale der Bank Austria in Wien (heute das Park Hyatt Vienna), das "Goldene Quartier" an der Tuchlauben in Wien, das Gebäude der Deutschen Börse in Eschborn, die Hälfte des Chrysler Building in New York und das Kaufhaus Oberpollinger in München.


Einstieg in das Handelsgeschäft

2012 gelang dem damals 35-jährigen Benko ein Mega-Coup, der ihn und seine Immobiliengruppe Signa endgültig auf die Titelseite der Zeitungen brachte. Gemeinsam mit dem israelischen Diamantenhändler Beny Steinmetz übernahm Benko das weltberühmte Kaufhaus des Westens, das KaDeWe, in Berlin und 16 weitere Immobilien des deutschen Karstadt-Konzerns. Der Kaufpreis für das Handelsimmobilienportfolio betrug rund 1,1 Milliarden Euro. Mit einer Fläche von etwa 60.000 Quadratmetern und täglich bis zu 50.000 Kunden ist das KaDeWe in Berlin das größte Kaufhaus Kontinentaleuropas.

Nachdem Benko sich im Jahre 2019 auch den Karstadt-Wettbewerber Kaufhof einverleibte, fusionierte er die beiden traditionsreichen Warenhäuser unter dem Dach der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH"“.

Die gelungene Transaktion brockte dem von Erfolg verwöhnten Benko jedoch bald Schwierigkeiten ein. Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie litten die Kaufhäuser der Gruppe unter einem massiven Kundenschwund. Nachdem ein Kredit zur Rettung der Handelsgruppe in dreistelliger Millionenhöhe, an dem sich auch der deutsche Staat hätte beteiligen sollen, nicht zustande kam, musste die Gruppe ein Schutzschirmverfahren anmelden anmelden. Am 1. Juli 2020 hat das Amtsgericht Essen die die Insolvenzverfahren über das Vermögen der GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH, der Karstadt Sports GmbH, der Le Buffet Restaurant & Café Gesellschaft mbH, der Karstadt Feinkost GmbH & Co KG sowie der DINEA Gastronomie GmbH eröffnet.

Die Information zu den Insolvenzverfahren der GALERIA Karstadt Kaufhof Gruppe im Sommer 2020.

Die Information zu den Insolvenzverfahren der GALERIA Karstadt Kaufhof Gruppe im Sommer 2020.

Im Rahmen der Ende September 2020 abgeschlossenen Verfahrens wurden dem Konzern mehr als zwei Milliarden Euro Schulden erlassen, 4000 Mitarbeiter verloren ihre Jobs, 40 Filialen wurden geschlossen. Mit Beschluss des Amtsgerichts Essen vom 30.9. 2020 wurden die Insolvenzverfahren gegenüber der Gruppe wieder aufgehoben.

Zwei Jahre danach bereitet die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof dem Tiroler Investor erneut Sorgen. Am 31. Oktober 2022 hat die Kaufhauskette erneut um ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren angesucht. Die hohen Energiekosten und der rückläufige Konsum wurden als Gründe genannt. Das Verfahren ist auf Sanierung ausgerichtet, jedoch wird es herbe Einschnitte geben müssen. Das Filialnetz muss deutlich - um mindestens ein Drittel - schrumpfen, weitere Kündigungen sind unvermeidlich. Der kriselnde letzte große deutsche Warenhauskonzern hatte Insidern zufolge zuvor einen neuen Antrag auf Staatshilfen gestellt. Erst im Jänner 2022 hatte die Deutsche Regierung das Unternehmen mit weiteren 220 Millionen Euro gestützt, 2021 hatte sich Galeria mit dem deutschen Bund auf einen Kredit in Höhe von 460 Millionen Euro verständigt.


Erweiterung des Geschäftsmodells

In den letzten Jahren hat die Signa Holding durch die aufsehenerregende Übernahme der Möbelhausgruppe Kika-Leiner im Juni 2018 und zahlreichen Online-Händlern ihr Geschäftsmodell über den Besitz von Immobilien hinaus erweitert. Dazu ebenfalls im Jahr 2018 eine Beteiligung in Höhe von knapp 25 Prozent an den heimischen Tageszeitungen Kronen Zeitung und Kurier.

Während Im Jahr 2020 in Deutschland die Galeria Karstadt Kaufhof Gruppe in das Schutzschirmverfahren schlitterte erweiterte Benko im gleichen Jahr sein Portfolio ein weiteres Mal in signifikantem Ausmaß. Für mehr als eine Milliarde Franken erwarb er gemeinsam mit einem Partner aus Thailand die Schweizer Warenhauskette Globus. Ebenfalls 2020 erfolgte die Übernahme der deutschen Sportartikelhandelsgruppe SportScheck. Mit Signa Sports United ist Signa heute ein führende Anbieter im Sport- und Outdoor-Handel mit rund über 100 Onlineshops in zahlreichen Ländern.


Die neuen Großprojekte von René Benko

Das neueste Immobiliengroßprojekt von Benkos Immobilienholding ist die Entwicklung des Elbtowers in Hamburg. Der knapp 250 Meter hohe Büro- und Hotelturm soll den architektonischen Abschluss der Hamburger Hafencity an den Elbbrücken bilden. Die Fertigstellung des von Stararchitekt David Chipperfield geplanten Wolkenkratzers ist für 2025 vorgesehen. Die Gesamtinvestitionskosten für den Elbtower sollen knapp eine Milliarde Euro betragen.

Auch ihre Handelsaktivitäten baute die Signa Holding im Jahre 2022 noch einmal signifikant aus. Im August des Jahres übernahm Benkos Immobiliengruppe gemeinsam mit der thailändischen Central Group die berühmte britische Luxuskaufhauskette Selfridges. Signa und Central werden je 50 Prozent an Selfridges halten. Der Kaufpreis liegt Medienberichten zufolge bei vier Milliarden Euro. Mit 18 stationären Geschäften, darunter der weltbekannte Flagship Store in der Londoner Oxford Street, zählt Selfridges zu den wichtigsten Warenhauskonzernen Europas.

In Wien lässt Benko derzeit an der Stelle des ehemaligen Möbel Leiner Hauses an der unteren Mariahilfer Straße nach den Plänen des Architekturbüros O.M.A. ein Immobilienprojekt der Extraklasse errichten: Das Wiener KaDeWe, ein Luxuskaufhaus, gepaart mit Spitzengastronomie und einem Luxushotel mit 150 Zimmern. Es soll im Herbst 2024 eröffnet werden.

Das KaDeWe an der Wiener Mariahilfer Straße

Das KaDeWe an der Wiener Mariahilfer Straße


Kritik und Vorwürfe

Aufgrund seiner zahlreichen Immobiliengeschäfte und seines Geschäftsgebarens steht René Benko seit Jahren im medialen Rampenlicht und ist immer wieder im Zentrum hitziger öffentlicher Debatten. Starke öffentlich Kritik trug ihm der Umgang mit der Galeria Karstadt Kaufhof Gruppe in Deutschland ein. Obwohl die Kaufhauskette bis heute mit Darlehen in Höhe von etwa 700 Millionen Euro vom deutschen Staat unterstützt wurde, entschied die Signa Holding, 40 Standorte zu schließen und tausende Beschäftigte zu kündigen. Zudem wird Benko dafür kritisiert, mit seiner Immobiliengruppe Gewinne zu machen und trotzdem die Unterstützung des Steuerzahlers in Anspruch zu nehmen. Wirtschaftsfachleute sehen es als aussichtslos an, dass die Galeria Karstadt Kaufhof Gruppe die gewährten Staatshilfen jemals zurückzahlen kann.

Ebenfalls Anlass zur Kritik gab das Vorgehen der Kika-Leiner-Gruppe in Österreich. Während der Corona-Pandemie wurde die Möbelhausgruppe vom österreichischen Staat mit mehreren Millionen Euro unterstützt. Zudem schickte die Gruppe ihre Mitarbeiter für mehrere Wochen in Kurzarbeit.

Im Jahr 2021 kritisierten die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg und der Westdeutsche Rundfunk das Geschäftsgebaren der Signa Holding. Signa wies diese Anschuldigungen mit Verweis auf Bewertungen durch unabhängige Gutachter und die Kontrolle durch Wirtschaftsprüfer zurück.

Nicht zuletzt entzündet sich regelmäßige Kritik an der angebliche Nähe Benkos zu vielen Politikern. Bereits mehrfach stand in den letzten Jahren der Vorwurf der politischen Einflussnahme im Raum. Zuletzt berichtete im März 2022 das Nachrichtenmagazin Spiegel über eine geheime Spenderliste, die Geldflüsse eines Benko-Beraters und Vorstands einer Benko nahestehenden Stiftung an die Regierungspartei SVP in Südtirol dokumentiert. Benko dementierte, von dieser Liste Kenntnis gehabt zu haben.


Ermittlungen in der ÖVP-Korruptionsaffäre

Bereits im Jahr 2021 wurden gegen die Signa Holding Ermittlungen durch die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wegen des Verdachts auf Bestechung aufgenommen. Die Holding dementierte die gemachten Vorwürfe.

Die Aussagen von Thomas Schmid gegenüber der WKStA im Zuge der Ermittlungen in der ÖVP-Korruptionsaffäre haben Benko im Oktober 2022 jedoch erneut in die Schlagzeilen gebracht. Schmid, der frühere Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG und Kabinettschef und Generalsekretär im Finanzministerium, hat gegenüber der WKStA ausgesagt, dass Benko ihn bestochen habe, um ein Steuerverfahren gegen ihn zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Es handelt sich dabei um Ermittlungen rund um das "Goldene Quartier", den Wiener City Komplex an der Tuchlauben. Die Ermittler vermuten, dass es beim mehrmaligen Verkauf der Immobilien zu verdeckten Ausschüttungen gekommen sei. Das Deutsche Handelsblatt, dem die Durchsuchungsanordnung der Staatsanwaltschaft vorliegt, beschreibt den Vorgang so:

Zunächst verkaufte Ende 2007 die in wirtschaftlichen Problemen steckende Bank Bawag die Liegenschaften an ein Konsortium, zu dem auch Benkos Signa-Konzern zählte. Dabei blieb es aber nicht lange. Bereits im September 2008 veräußerte Signa den Komplex an das luxemburgische Konstrukt RB International. An ihm ist die Laura Privatstiftung beteiligt, deren Begünstigter Benko ist.

Nach bloß zwei Wochen stieß RB die Immobilien an eine Holding ab, an der eine Konzerngesellschaft von Signa zwölf Prozent hält. Laut Unterlagen der WKStA erhielt die RB dabei rund 53 Millionen Euro mehr, als sie selbst bezahlt hatte. Österreichische Steuerprüfer gehen daher davon aus, dass der Verkauf der Immobilien von Signa an RB nicht zum Marktwert erfolgt sei. Trifft dies zu, hätte es eine verdeckte Ausschüttung der Signa Holding an Benko gegeben.

Wie das Handelsblatt weiter berichtet, soll Benko Schmid bedrängt haben, in das Verfahren einzugreifen und ihm zudem ein sondern ihm auch ein sehr lukratives Angebot unterbreitet haben:

Im Oktober 2017 soll der Investor dem Beamten demnach einen „Generalbevollmächtigtenvertrag“ bei der Signa-Gruppe vorgelegt haben. Schmid sollte demnach ein Jahresgehalt von 300.000 Euro erhalten. Zudem habe man ihm einen Bonus in derselben Höhe sowie einen Dienstwagen in Aussicht gestellt. Laut den Korruptionsstaatsanwälten sei dieses Angebot für die „parteiische Behandlung der Steuerprüfverfahren“ erfolgt.

Für Benko gilt die Unschuldsvermutung. Unabhängig davon kommen die Vorwürfe gegen ihn aber doppelt ungünstig, da sich die Galeria Karstadt Kaufhof Gruppe in Deutschland gleichzeitig wieder um einen weiteren Staatskredit bemüht. Für das Geschäftsjahr 2021/22 rechnet die Gruppe mit einem Verlust im unteren bis mittleren dreistelligen Euro-Millionenbereich. 2020/21 hatten 623 Millionen Euro in der Kasse gefehlt.


Unternehmen und Vermögen

Hauptgesellschafter der Signa Holding sind ist heute die Supraholding GmbH, die wiederum von der Familie Benko kontrolliert wird. Über weitere Beteiligungen kontrolliert die Familie Benko 77,6 Prozent der Signa Holding. 15 % der Anteile hält die Haselsteiner Familien-Privatstiftung, 4,46 % die Fressnapf Luxemburg GmbH und 3% Ernst Tanner, Verwaltungsratspräsident von Lindt & Sprüngli.

Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes reiht den österreichischen Immobilienmagnaten unter den Top 500 der reichsten Personen der Welt ein.


Auszeichnungen und Ehrungen

Im Laufe der Jahre erhielt René Benko zahlreiche Auszeichnungen von Medien, Verbänden und staatlichen Institutionen. 2011 wurde er vom Tiroler Landeshauptmann als „Tiroler des Jahres“ geehrt. Im gleichen Jahr erhielt er von Fachverbänden die Auszeichnung als „Immobilienmanager des Jahres“. Bereits zweimal (2011 und 2018) wurde er vom trend zum „Mann des Jahres“ gewählt. 2018 ehrte ihn die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsball mit dem Titel „Stratege des Jahres“ und das European Real Estate Magazin ACROSS mit dem Titel „Mann des Jahres“.

Bereits zweimal zierte René Benko als "Mann des Jahres" das Cover des trend.

Bereits zweimal zierte René Benko als "Mann des Jahres" das Cover des trend.


Das Erfolgsgeheimnis des René Benko

In einem Interview mit der deutschen Wirtschaftszeitung Handelsblatt antwortete Benko auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis, dass es eine Kombination aus mehreren Faktoren sei. Zum Ersten müsse man als erfolgreicher Investor viel Zeit investieren. Zum Zweiten das Gespür und Geschick eines geborenen Unternehmers haben und zum Dritten über Jahre ein Netzwerk aufbauen. Wichtig ist laut Benko ein großes Maß an Einsatz und Konsequenz. Zudem ist Benko dafür bekannt, nicht so schnell die Flinte ins Korn zu werfen. Aufgeben ist für den Multimilliardär in der Regel keine Option.


Familie und Privates

So stark die berufliche mediale Präsenz Benkos ist, so wenig ist über sein Privatleben bekannt. René Benko wohnt nach wie vor in Innsbruck, hält sich aber oft in Wien auf. Er ist in zweiter Ehe mit Nathalie Benko (geb. Sterchele) verheiratet. Das Paar hat vier Kinder. Von seiner ersten Frau, mit der er eine gemeinsame Tochter hat, ließ sich Benko im Jahr 2005 scheiden.

In Bezug auf sein Privatleben gibt sich Benko sehr zurückhaltend. Öffentliche Auftritte und Äußerungen haben Seltenheitswert. Er erklärt nur, einen starken Familienbezug zu haben. Auch zu seinen Eltern und seiner Schwester. Er absolviert laufend 18-Stunden-Arbeitstage und ist überzeugt, dass es notwendig ist, permanent an sich selbst zu arbeiten. Homestories oder Interviews über sein Privatleben lehnt Benko konsequent ab. Kommt das Gespräch darauf, dann ist dieses auch schnell beendet.

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