Michael Tojner, Unternehmer, Investor und Milliardär [PORTRÄT]

Michael Tojner zählt zu den bekanntesten Personen des österreichischen Wirtschaftslebens. Mit Spürsinn, Geschick und Wagemut hat er über die Jahre ein beeindruckendes Industrieimperium aufgebaut. Ein Portrait.

Thema: Milliardäre und Multimillionäre - die reichsten Österreicher
Unternehmer und Investor Michael Tojner

Unternehmer und Investor Michael Tojner

ARTIKEL-INHALT


Michael Tojner

  • Geboren:31. März 1966 in Steyr, Oberösterreich
  • Funktion: CEO der Global Equity Partners Beteiligungs-Management GmbH, der WertInvest Beteiligungsverwaltungs GmbH und der Montana Tech Components AG
  • Ausbildung: Dr. der Betriebswirtschaft WU Wien und Dr. Jur. Universität Wien
  • Vermögen: 3,2 Milliarden Euro

Herkunft und Ausbildung

Michael Tojner stammt aus bescheidenen Verhältnissen. Er wuchs als Sohn eines Installateurs in Haag in Niederösterreich auf und maturierte 1984 am Gymnasium in Amstetten. Nach der Matura und einer kurzen Auszeit zog er nach Wien, wo der von 1986 bis 1990 Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und zusätzlich von 1988 bis 1991 Rechtswissenschaften an der Universität Wien studierte. Tojner promovierte an beiden Universitäten.

In seiner wirtschaftswissenschaftlichen Doktorarbeit mit dem Titel „Eine betriebswirtschaftliche und rechtliche Analyse von Venture Capital“ beschäftigte er sich bereits mit seiner zukünftigen Rolle als Investor und beleuchtete die Rolle sowohl von der wirtschaftlichen als auch von der juristischen Seite.

Mit viel Geschick investierte Tojner in den darauf folgenden Jahren und beteiligte sich an zahlreichen Unternehmen, sodass daraus eine beachtliche Unternehmensgruppe entstand. Heute ist Tojner mehrfacher Milliardär und liegt im trend Ranking der 100 Reichsten Österreicher mit einem Vermögen von 3,2 Milliarden Euro auf Rang 13.


Erste Schritte als Unternehmer

Michael Tojner ist der Prototyp eines Multi-Unternehmers, der immer wieder neue Geschäftsideen hat und Chancen nützt, wo sie sich auftun. Schon während seines Studiums bewies er dabei betriebswirtschaftliches Talent. Im Alter von 20 Jahren betrieb er Eisverkaufsstände an belebten Plätzen in Wien, die ihm innerhalb von drei Jahren zum Schilling-Millionär gemacht haben.

Tojner schwatzte einer Bank einen 300.000-Schilling-Kredit ab und überzeugte den Verwalter von Schloss Schönbrunn, mit ihm ins Geschäft zu kommen. Alsbald besaß der WU-Student vier mobile Eiswagen in Schönbrunn und weitere am Kahlenberg, in Laxenburg und im Schloss Belvedere. Bis zu zwanzig Studenten verkauften für den Jungunternehmer in der Hochsaison bis zu 5000 Tüten am Tag. So kam es, dass Tojner noch vor dem Magistertitel die erste (Schilling)-Million geschafft hatte.

Auch sein juristisches Wissen wusste er von Anfang an einzusetzen. Als ihm etwa untersagt wurde, die Eisstände weiter zu betreiben, bekämpfte Tojner das Verbot bis zum Obersten Gerichtshof.

Als das lukrative Eis-Geschäft dahinschmolz gründete er mit seinem Studienfreund Manfred Bodner, mit dem er später noch den Online-Wettanbieter Bwin aus der taufe heben sollte einen Versandhandel, über den er Küchengeräte - Mixer - aus China einkaufte und nach Ungarn verkaufte.

Nach der Wende war der ungarische Forint konvertibel geworden und der Konsumhunger der Ungarn groß. Die beiden Jungentrepreneure verkauften mittels einer Inseratenkampagne 40.000 chinesische Mixer nach Ungarn. Tojner war 27 und hatte schon einen Versandhandel mit Sitz in der Wiener Neubaugasse und in Budapest, der zeitweise bis zu einhundert Mitarbeiter beschäftigte, aber auch Bankverbindlichkeiten in Höhe von dreißig Millionen Schilling. Doch dann sackten die Umsätze plötzlich dramatisch ab.

Im Gespräch mit dem trend erzählte Tojner 2007:

"Die Quelle AG war auf den ungarischen Markt gekommen und machte uns fertig. Mit Glück konnten wir gerade noch rechtzeitig an Neckermann verkaufen. Gewinnen und Verlieren liegen bei einem Unternehmer immer knapp beisammen."

70 Millionen Schilling zahlte Neckermann den beiden Jungunternehmern, die gerade noch mit einem Fuß in der Pleite standen. Sie waren damit auch nach Abzug aller Schulden mehrfache Schilling-Millionäre.


Tojner als Finanzinvestor: Global Equity Partners

Im Jahre 1998 stieg Tojner schließlich in das Geschäft mit Unternehmensbeteiligungen ein, dem er bis heute treu geblieben ist. Gemeinsam mit der Meinl Bank gründete er den Venture Capital Fonds Global Equity Partners und legte damit mehrere Risikokapitalfonds auf.

"Ich war damals noch knapp dreißig, als ich den Versandhandel verkaufte. Das hat Herr Meinl beobachtet. Ich wollte ins Venture-Capital-Geschäft, und dann hat die Meinl Bank gesagt, okay, wir platzieren so einen Fonds. So ist diese Beteiligung entstanden."

In den ersten drei Jahren nach der Gründung investierte Tojner über 200 Millionen Euro in rund 50 Unternehmensbeteiligungen. Tojner, privat ein höflicher und umgängliche Mensch, gab dabei strenge Marschrichtungen vor.

Gegenüber dem trend erklärte er seine Ansprüche:

"Wir haben das Geld unserer Investoren und müssen daraus etwas machen. Wir wollen in dem Geschäft nicht die sehr Netten sein. Ich habe von meinem Vater etwas mitbekommen, und das heißt, man investiert nur in etwas, wo man in fünf Jahren sein Geld zurückhat. Und in fünf Jahren sein Geld zurückhaben heißt im Endeffekt nichts anderes als ein Cash-Flow-Multiple von fünf."

Tojners Maxime ist eine jährliche Umsatzsteigerung von fünfzig Prozent und eine Rendite von dreißig Prozent.

"Das ist natürlich für das Management nicht immer lustig, wenn es heißt: Wenn wir nicht performen, nehmen sie uns die Firma weg und tauschen uns aus, aber so ist es. Eine typische Wachstumsfinanzierung fängt ja so an, dass eine Firma fünf Millionen umsetzt, und sie soll auf 50 kommen. Das ist im Endeffekt drei, vier Jahre, dann ist sie dort, wo sie verkauft wird oder an die Börse geht. Diese Aufgabe muss das Management erfüllen."

Sein damals größter Erfolg war BETandWIN (heute Bwin), das Tojner mit Manfred Bodner gründete. Tojner investierte dafür drei Millionen Euro, die er aus vorangegangenen Unternehmen hatte. Drei Jahre später, im Juni wurde BETandWIN an die Börse gebracht. Der Ausgabekurs lag bei 13,50 €, die Erstnotiz bei 22,75 €. Als Tojner ausstieg lag der Kurs bei 25, sein Einsatz hatte sich verzehnfacht. Allerdings hätte er noch viel mehr verdienen können, denn der Kurs kletterte nach dem Ausstieg noch auf 95.

Von Bodner, der auch Trauzeuge bei Tojner Hochzeit war, wird der Unternehmer und Investor dennoch als "Mozart des Geldes" bezeichnet. Unter den beiden Freunden kam es kurz darauf dennoch zum Zerwürfnis. Im Jahr unmittelbar nach seinem Ausstieg bei bwin gründete der Tojner sinee eigene Wettfirma Starbet und machte Bwin damit Konkurrenz.. In der Folge sollen Bodner und Tojner jahrelang kein Wort mehr miteinander gesprochen haben.

2001 kaufte Tojner die Anteile der Meinl Bank an dem Venture Capital Fonds wieder zurück und baute das Geschäft in den darauffolgenden Jahren durch Beteiligungen an Mittelstands- und Industrieunternehmen weiter aus. Ein Jahr später begann die Beteiligungsgruppe mit Immobilien-Investments einen dritten Geschäftsbereich aufzubauen.


Montana Tech Components AG

2006 gründete Tojner schließlich seine heute wichtigste Beteiligungsholding: Die Montana Tech Components AG, die er in der Folge zu einem beeindruckenden Firmenkonglomerat formte.

Im Gegensatz zu seinen Beteiligungen als Venture Capitalist setzt Tojner mit Montana auf langfristige Investments. "Es hat mir viel Spaß gemacht, junge, innovative Unternehmen mit viel persönlichem Einsatz zu begleiten. Aber jetzt will ich mit Montana zeigen, dass man nicht laufend kaufen und verkaufen muss, um erfolgreich zu sein", erklärte er in einem Interview mit FORMAT (2014).

Das Kerngeschäft der Montana Tech Components AG ist die Übernahme von innovativen Industrieunternehmen, die sich auf Schlüsseltechnologien in Zukunftsmärkten fokussieren. Seit 2010 ist Montana Tech Components in die drei operativen Segmente „Aerospace & Industrial Components“ (Herstellung von Aluminium-Bauteilen), „Metal Tech“ (Metallurgie) und „Varta Micro Power“ (Mikrobatterien) gegliedert.


Erfolg mit Varta Batterien

Die Basis der Beteiligungsgruppe wurde 2007 durch die Übernahme der Varta Microbattery von der Varta AG gebildet. Tojner erwarb Varta für nur 40 Millionen US-Dollar. Heute kommt das inzwischen börsennotierte Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von ca. 2,6 Milliarden Euro. Über seine Industriebeteiligungsholding Montana Tech Components hält Tojner immer noch die Mehrheit an Varta.

Varta Microbatteries Eigentümer Michael Tojner

Über seine Montana Tech Components kontrolliert Michael Tojner den Batteriehersteller Varta.

Als Tojner den Batteriehersteller übernommen hat, war die künftige Entwicklung des Unternehmens allerdings alles andere als absehbar. Und Tojner ging ein Risiko ein, das sonst keiner nehmen wollte. In einem Interview mit "Forbes" erzählte er im Jahr 2020:

„Ich war der einzige Bieter, der übrig blieb, weil sich niemand traute, Varta zu kaufen“, sagt Tojner. „Mir wurde ein Unternehmen mit negativem Cashflow verkauft – aber ein exklusiver Vertrag mit Apple sollte alle Probleme lösen. Nach einem Jahr explodierte eine kleine Batterie, wir verloren den Apple-Vertrag. Das Unternehmen ging fast pleite. Die Bank war nervös, und ich war jeden Tag in der Restrukturierungsabteilung, weil wir unsere Zinsen nicht bezahlen konnten.“

Doch Tojners Wette ging auf. Die leistungsfähigen Mikrobatterien werden in immer mehr moderner Smart Devices benötigt. Vartas Mikrobatterien stecken zum Beispiel in Wear- und Hearables von Bose, Samsung, Sennheiser, Bang & Olufsson und Sony. Und selbst Apple, das den Vertrag einst kündigte, darf wieder beliefert werden.

Und Tojner investierte weiter in Varta. 2011 übernahm er die Varta AG und führte ein Jahr später alle Aktivitäten in der Batteriesparte unter der Varta Holding AG zusammen.

2017 führte er Varta an die Börse. Der durch die Platzierung von rund 35 Prozent der Varta-Aktien (ISIN DE000A0TGJ55) erzielte Erlös lag bei ca. 150 Millionen Euro. Rund 65 Prozent der Aktien verblieben bei der Montana Tech Components. Zwei Jahre später übernahm Tojner auch noch das einst abgespaltene Geschäft mit Haushaltsbatterien (Varta Consumer) zurück und integrierte es in die Varta AG.

Und das Kapitel Varta ist für Tojner noch lange nicht zu Ende geschrieben. Der Investor ist überzeugt von der Elektromobilität und will dabei kräftig mitmischen.


Tojners weitere Industriebeteiligungen

Im gleichen Jahr wurde mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der Alu Menziken Gruppe ein weiterer wichtiger Grundpfeiler der Industriebeteiligungsgruppe gelegt. Alu Menziken ist ein weltweit führender Hersteller von Aluminiumprofilen und einbaufertigen Strukturen für die Luftfahrtindustrie und andere Industriebereiche.

Ebenfalls 2012 erfolgte die Übernahme des kroatischen Verpackungsherstellers Aluflexpack von der Hypo Alpe Adria Bank. Darüber hinaus kaufte die Beteiligungsholding die niederösterreichische Asta-Gruppe, einen Hersteller von Kupferdraht. Seit 2019 ist das Unternehmen an der Schweizer Börse gelistet. Der Börsengang brachte einen Erlös von rund 153 Millionen Schweizer Franken ein.

Im Jahr 2013 übernahm Montana Tech Components mit dem Kauf der österreichischen Beteiligungsgesellschaft EK Fin ein Beteiligungsportfolio im Autoersatzteilhandel und im Maschinenbau. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgte die Übernahme von Knorr, dem Weltmarktführer für Schienenprüftechnik. Im gleichen Jahr übernahm die Industriebeteiligungsholding auch die Mehrheit am Schweizer Unternehmen Process Point Service, einem Hersteller von Tiernahrungsverpackungen.

2014 folgten der Erwerb der Frankfurter Gega-Gruppe, ein Hersteller von Brennschneidemaschinen, sowie des Stahlbauunternehmens Koch H&K Industrieanlagen. 2014 erweiterte Monata Tech Components sein Beteiligungsportfolio im Aluminiumsektor durch die Übernahme von Euromotive, einem auf Leichtbauten für die Luftfahrt und Autoindustrie spezialisierten Unternehmen. 2015 folgen der Kauf des französischen Herstellers von Pharmaverpackungen Eliopack sowie des brasilianischen Kupferdrahtherstellers PPE.


Die Immobiliengeschäfte von Michael Tojner

Seit 2002 betätigt sich Michael Tojner über Global Equity Partners auch als Immobilieninvestor. Über die Tochtergesellschaft WertInvest fokussiert sich der Investor auf die Entwicklung historischer Immobilien und klassischer Wiener Zinshäuser in der Innenstadt. Laut Unternehmensangabe stehen dabei die Leidenschaft für Architektur und die Liebe zum Detail im Mittelpunkt. Die beiden bekanntesten Immobilientransaktionen Tojners sind die Übernahme der Wiener City-Objekte Hotel InterContinental am Stadtpark und Alte Postzentrale an der Dominikanerbastei.

Michael Tojner mit Erwin Soravia, CEO Soravia Group beim Spatenstich zum Beginn der Revitalisierung des alten Post Gebäudes in Wien.

Michael Tojner mit Erwin Soravia, CEO Soravia Group beim Spatenstich zum Beginn der Revitalisierung des alten Post Gebäudes in Wien.

Schlagzeilen machte Tojner zudem mit dem heiß diskutierten "Wohnturm", den er am Heumarkt im Zentrum von Wien, in der Nachbarschaft zum Hotel InterContinental, errichten wollte. Aufgrund der ursprünglich geplanten Höhe des Projekts wurde diskutiert, dass dadurch der Status der Wiener Innenstadt als Weltkulturerbe gefährdet wäre. Tojner bekam in der Folge kein grünes Licht zur Umsetzung des Projekts und hat es seither umgeplant und redimensioniert. Der Turm soll nun 66 Meter in den Himmel wachsen.

Das Projekt Wohnturm beschäftigte auch die Justiz. 2019 erstattete das Land Burgenland Anzeige im Zusammenhang mit der Bebauung des Heumarkt-Areals. Der Vorwurf: Immobilien seien vorsätzlich zu tief bewertet worden. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, Tojner weist die Vorwürfe zurück.


Engagements und Initiativen

Michael Tojner ist Vorstandsmitglied in der Industriellenvereinigung Wien und im Aufsichtsrat des Auktionshauses Dorotheum, mit dessen früheren CFO Martin Ohneberg eine langjährige Freundschaft und Partnerschaft verbindet. Ohneberg ist Vizepräsident der Montana Aerospace und Aufsichtsratsmitglied bei Varta.

Zudem engagiert sich Tojner in der Jugend-Sportförderung, er organisiert und hält Vorträge und unterstützt Architektur- und Kunstprojekte. Die Fassade der Wertinvest-Zentrale an der Wiener Mariahilfer Straße, gegenüber des Westbahnhofs, wird etwa laufend für Kunstinstallationen genutzt.

Seit über 20 Jahren engagiert sich der Unternehmer auch an der WU Wien. Der Universität an der er einst promovierte ist er als Gastlektor verbunden geblieben und hat dort den Ideenwettbewerb "Business Case Challenge" für Studierende ins Leben gerufen. 2021 vergab er mit der B&C Privatstiftung eine mit elf Millionen Euro dotierte Forschungsförderung an die Universität. Es ist die bislang größte private Direktförderung im österreichischen Hochschulbereich und soll die Innovations- und Standortforschung an der WU Wien unterstützen. "Fortschritt braucht Forschung", lautet die Prämisse von Tojner,

2020 gründete Tojner den „Verein zur Förderung von Innovation, Unternehmertum und Internationalisierung“. Zielsetzung des Vereins ist es, die Innovations- und Standortforschung sowie die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu stärken.

Tojner ist zudem Initiator des "Club 20", einer seit dem Jahr 2015 im Hotel InterContinental Wien stattfindenden Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik, Industrie und Wissenschaft aktuelle wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen diskutieren.


Publikationen von Michael Tojner

Nicht nur an der WU Wien ist Tojner bemüht, sein Wissen weiterzugeben. Der Investor hat seit 1990 mehrere Bücher zum Thema Venture Capital und Private Equity veröffentlicht. Aus der in den Jahren 2001, 2003 und 2009 veröffentlichten Artikelserie, die die Ereignisse an den Finanzmärkten analysierte und die Zusammenhänge zwischen Kapitalmarkt und Volkswirtschaft aufzeigte, entstand 2010 das Buch „Kapitalmarkt und Volkswirtschaft“. 2012 publizierte Tojner als Ergänzung zu seiner Vorlesungsreihe an der WU Wien ein Buch zum Thema „Staatsschuldenkrise und Staatsinsolvenzen“.

In „Beteiligungskapital und Unternehmertum“ (2014) gibt er einen Überblick über 15 Jahre unternehmerische Aktivität von Global Equity Partners, 2015 folgte in Kooperation mit dem Institut für höhere Studien (IHS) und der Wirtschaftsuniversität Wien das Buch „Staatsquote und Pensionssysteme"

Mit Beiträgen von Univ. Prof. Dr. Jesús Crepso Cuaresma (WU Wien) und Univ. Prof. Dr. Christian Keuschnigg (WPZ) hat Tojner zudem 2018 ein Lehrbuch mit dem Titel: „Ist der Euro sicher?“ publiziert.


Familie und Privates

Im Gegensatz zur starken beruflichen medialen Präsenz von Michael Tojner ist über das Privatleben des Milliardärs nur wenig bekannt. Tojner ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.

Tojner bezeichnet sich selbst gerne als „industriellen Entrepreneur“. Er polarisiert wie kaum eine andere Person des österreichischen Wirtschaftslebens. Für die einen ist er ein Spekulant und Grenzgänger, der häufig die Grenzen des wirtschaftlich und rechtlich Erlaubten austestet. Für die anderen ist er ein Vorbildunternehmer, der ein ausgeprägtes Gespür für das Machbare hat und auf eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte zurückblicken kann.

Fakt ist, dass sich Tojner durch kleinere und größere Rückschläge nicht irritieren lässt. Er selbst sieht sich als Kämpfer, der sich durch „kleine Zwischentiefs“ nicht bremsen lässt und sich bis zu einem erfolgreichen Ende für seine Ideen einsetzt.

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