VW setzt auf Zukunft: Selbstfahrende Autos ab 2025

VW setzt auf Zukunft: Selbstfahrende Autos ab 2025

Die neue Oberklassenlimousine "Vizzion" von VW liest seinen Passagieren alle Wünsche von den Lippen ab und fährt sie überall hin.

Schon ab 2025 sollen die ersten selbstfahrenden VWs durch die Straßen gleiten, bei Renault sollen autonom gesteuerte Taxis ihre Passagiere von Tür zu Tür befördern. Die beiden Hersteller zeigen am Genfer Autosalon die Zukunft der Mobilität. Womit VW ab 2020 in einem ersten Schritt auf den Markt kommen will.

Die Passagiere steigen in das Auto ein, per Gesichtsscan erkennt dieses seine Passagiere, öffnet ihnen die Türen und stellt sich beim Einsteigen automatisch auf ihre Wünsche ein, etwas was Musik, die Beleuchtung des Ambientes und die Klimaanlage betrifft, ein. Selbstfahren ist dann von Gestern. Das neue Konzeptauto von VW, der I.D. liest seinen Passagieren nicht nur jeden Wunsch quasi von den Augen ab, es fährt sie, nachdem diese ihr Fahrziel artikuliert haben, auch an das gewünschte Ziel. Diese Vision des autonomen Fahrens zeigt VW erstmals ab 8. März 2018 am Genfer Autosalon.

Ab 2020: Erste I.D. Modelle werden bereits 2020 auf den Markt kommen

Die erste Stufe der Zukunft zündet VW im Jahr 2020: Dann sollen Modell, die der neuen Modell-Familie I.D. angehören auf den Markt kommen. Sie zeichnet, neben dem futuristischen Design vor allem aus, dass es sich um reine Elektrofahrzeuge handelt, die mit großen Reichweiten und neuen technischen Möglichkeiten auf den Markt bringen

Avantgardistische Luxus-Limousine von VW fährt selbst

Die neueste Zukunftsvisionen, die in Genf gezeigt wird, ist der VW I.D. Vizzion, eine avantgardistische Oberklasselimousine. Diese soll ab 2025 nicht nur elektrisch durch die Lande gleiten, sondern auch in ersten Ansätzen auch mit künstlicher Intelligenz ausgestattet werden.

Ab 2025 fährt Ihr VW selbst


Spätestens ab 2030 soll der I.D. Vizzion autonom fahren. Doch es sei laut Konzern auch bereits 2025 vorstellbar. Das Auto soll dann nur noch durch Sprache und Gesten gesteuert werden und erstmals lernfähig sein. Das Fahrzeug wird so zu einem virtuellen Assistenten, das nicht nur lernfähig ist, sondern auch empathisch reagieren. Der Vizzion wird zu einem Smart Device auf Rädern, das keinen Fahrer mehr braucht. Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine erfolgt über Augmented Reality, also durch eine Brille, die zusätzliche Informationen – etwa über Orte - einblendet, und durch einer Sprachsteuerung. Algorithmen sollen in Zukunft Verhaltensmuster seiner Nutzer erkennen und interpretieren und so auch auf neue Situationen immer besser reagieren können. Laut VW wird in der nun vorgestellten Studie erstmals das künftige Potential der künstlichen Intelligenz gezeigt (Level 5 des autonomen Fahrens).


Künstliche Intelligenz stellt Revolution des Programmierens dar

„Hinter dem Begriff künstliche Intelligenz verbirgt sich deshalb nicht mehr und nicht weniger als eine Revolution des Programmierens“, so VW in seiner Präsentation des Vizzions. Dort, wo heute Software-Ingenieure konventionell Autos konventionelle programmieren, diese Programme aber noch nicht lernfähige sollen in Zukunft Programme zum Einsatz kommen, die selbstständig lernen. Das dadurch mögliche autonome Fahren wird laut Prognose von VW bereits 2025 umgesetzt werden.

Der Vizzion soll mit zwei Elektromotoren betrieben werden, eine Systemleistung von 225 kW aufweisen und bis zu 665 Kilometer Reichweite schaffen.

Audi ohne Pedal und Lenkrad soll 700 Kilometer autonom fahren

Zu den führenden Unternehmen, wenn es um die Entwicklung selbstfahrender Autos zählt, gehört auch Volkswagen-Konzerntochter Audi. Das hat die Premiummarke bereits mit dem Concept Car Audi Aicon bereits vor einem Jahr vorgestellt. Damit stellte die Marke einen völlig autonom fahrenden Audi der Zukunft vor – ohne Lenkrad, ohne Pedale. Das Auto fährt einem autonom von Tür zu Tür, sucht sich selbst einen Parkplatz und bietet seinen Passagieren eine luxuriöse Atmosphäre einer First-Class-Flugzeugkabine. Auch der Aicon ist für rein elektrischen Betrieb ausgelegt, und er soll Distanzen zwischen 700 und 800 Kilometern mit einer Batterieladung zurücklegen können.

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