UniCredit lässt bei 3 Banken nicht locker

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Artikelbild
 © trend/Lukas Ilgner

Bank-Austria-CEO Ivan Vlaho

©trend/Lukas Ilgner
  1. home
  2. Aktuell
  3. Unternehmen

Die UniCredit besitzt nun über 30 Prozent der Bank für Kärnten und Steiermark. Ein Deal mit Signalwirkung nach Jahren des Rechtsstreits.

Es waren gerade einmal 0,65 Prozent die die UniCredit Ende letzten Jahres an der Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) erworben hat, doch so manchen Aktionär hat dieser Deal hellhörig gemacht. Denn die UniCredit besitzt damit nun über 30 Prozent an der Bank. 30 Prozent, die aber kein Übernahmeangebot auslösen, weil die UniCredit damit keine Kontrolle erlangt, besitzt doch das 3-Banken-Konsortium bereits 43,4 Prozent an der BKS.

Allerdings sorgt der Move für Staunen, wurde doch der jahrelang dauernde Gerichtsstreit zwischen der UniCredit und den 3 Banken unter Bank-Austria-CEO Ivan Vlaho erst 2024 auf Eis gelegt. „Angesichts der attraktiven finanziellen Konditionen haben wir diese Gelegenheit genutzt, um – vorbehaltlich der Genehmigung der Aufsichtsbehörden – einen Anteil an der BKS zu übernehmen“, lautet die Erklärung der UniCredit, die ihre Anteile an den 3 Banken als „wichtigen Ertragsbringer“ sieht. Auch Investor Klaus Umek dürfte das ähnlich sehen. Er hat nämlich im November seine Beteiligung an der BKS via Call-Optionen auf 4,22 Prozent wieder erhöht.

Der Artikel ist im trend.PREMIUM vom 16. Jänner 2026 erschienen.

Über die Autoren

Logo