
Will sich nach dem Platzen des Deals auf die Weiterentwicklung von Immounited fokussieren: Roland Schmid.
©ImmoUnited GmbHLaut offizieller Darstellung ist der Deal wegen „Verunsicherungen am Markt" sowie „wettbewerbsrechtlicher Bedenken" gescheitert.
Scout24 SE, Betreiberin der österreichischen Plattform ImmoScout24.at, hatte die geplante Übernahme von Immounited Ende März 2025 bekannt gegeben. Immounited ist spezialisiert auf Grundbuchdaten und Informationen zu Immobilien-Transaktionen in Österreich.
Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hatte im Juni aufgrund wettbewerblicher Bedenken einen Antrag auf vertiefte Prüfung des Zusammenschlusses an das Kartellgericht gestellt. Im Dezember zog die Scout24-Gruppe die Zusammenschlussmeldung zurück.
Am Freitag meldete sich nun Immounited mit einer Pressemitteilung. „Unternehmerische Verantwortung bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Mit dem Abbruch der Gespräche schaffen wir Klarheit, Sicherheit und Vertrauen - für unsere Kund:innen, Mitarbeiter:innen und den gesamten Markt. Nach spannenden Verhandlungserfahrungen wird meine IMMOunited ihren innovativen Weg weiter mit voller Kraft fortsetzen“, wird Eigentümer und CEO Roland Schmid darin zitiert.
Er wolle sich fortan auf die „unternehmerische Weiterentwicklung" konzentrieren.
