Vergleichstest: Österreichs beste Rechtsschutzversicherer

Vergleichstest: Österreichs beste Rechtsschutzversicherer

Zurich gewinnt vor der Online-Assekuranz Zurich Connect und Wüstenrot den ÖGVS-Test zu Rechtsschutzpolizzen. Bei den Prämien können Kunden großes Einsparpotenzial heben.

Streiten bringt nichts. Aber manchmal sind rechtliche Schritte nicht zu vermeiden. Kommt es doch selbst in den besten Familien vor, dass um das Erbe gestritten wird. Auch um juristische Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz, nach Autounfällen, um Rechtsstreitigkeiten bei Immobilien, Finanzanlagen oder auch beim Datenschutz kommt man oft nicht herum.

Wer einen Rechtsstreit eingeht, muss im Fall der Fälle mit hohen Kosten rechnen. Diese lassen sich mit einer Rechtsschutzversicherung abfedern. Welche Assekuranzen dabei die besten Pakete aus Versicherungsschutz und Prämien offerieren, hat die Gesellschaft für Verbraucherstudien ÖGVS im Rahmen der "Studie Rechtsschutzversicherer 2018" analysiert. Bei der Erhebung wurden die Leistungen von 17 in Österreich tätigen Versicherungen überprüft. Im ÖGVS- Testergebnis sind die Prämien der untersuchten Tarife mit einem Anteil von 60 Prozent am höchsten gewichtet. Aspekte zu Transparenz und Komfort gehen mit 20 Prozent in das Testurteil ein. Mit ebenso 20 Prozent ist die Qualität des Kundendienstes berücksichtigt.

Testsieger Zurich

Die Zurich Versicherung erfüllt die Kriterien am besten und wird, gefolgt von der hauseigenen Online-Schiene namens Zurich Connect, Testsieger. ÖGVS-Projektleiterin Katja Likowski: "Zurich überzeugt mit günstigen, leistungsstarken Tarifen und dem besten Kundendienst. Zurich Connect punktet mit dem besten Preis-Leistungs- Verhältnis aller untersuchten Tarife und einer sehr komfortablen Website." Bei den Prämien für Rechtsschutzpolizzen, die anhand mehrerer Musterfälle überprüft wurden, legt die ÖGVS-Studie erheblich Unterschiede offen. So offeriert Zurich Connect beim Kfz-Rechtsschutz ohne Selbstbehalt für einen männlichen Single mit einer Jahresprämie von 48,6 Euro die günstigste Polizze. Bei der Niederösterreichischen Versicherung ist die Prämie mit rund 105,2 Euro mehr als doppelt so hoch. Das Spiel wiederholt sich beim Kfz-Rechtsschutz mit Selbstbehalt. Dabei ist wiederum Zurich Connect mit jährlich 41,3 Euro der Bestbieter und die Niederösterreichische mit 105,2 Euro Jahresprämie am teuersten.

ÖGVS Vergleichstest: Zurich entscheidet den ÖGVS-Test für sich, Zurich Connect offeriert die besten Tarife. Für eine vergrößerte Darstelleung klicken Sie bitte auf die Abbildung.

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Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Privatrechtsschutz, bei der sich der Deckungsumfang auf Schadenersatzrecht, Strafrecht, allgemeines Vertragsrecht, Arbeitsgericht sowie Sozialversicherung erstreckt. Dabei verrechnet Testsieger Zurich Connect bei einer Polizze für ein Paar mit zwei Kindern ohne Selbstbehalt 92 Euro im Jahr, D.A.S. stellt 250 Euro in Rechnung. Bei der Polizze mit Selbstbehalt offeriert neuerlich Zurich Connect mit einer Jahreszahlung von 78,2 Euro das günstigste Angebot, beim teuersten Anbieter, D.A.S., beträgt die Prämie wie im Fall ohne Selbstbehalt 250 Euro.

Auf den Leistungsumfang achten

ÖGVS-Projektleiterin Likowski: "Bei günstigen Tarifen ist jedenfalls darauf zu achten, welche Leistungen gedeckt sind." Speziell beim Privatrechtsschutz sollten Kunden Information einholen. ÖGVS-Expertin Likowski: "Viele Versicherer bieten vorgefertigte Tarifpakete an. Häufig kann die Versicherung aber auch im Baukastenprinzip mit Zusatzpaketen und nach individuellem Bedarf zusammengestellt werden."

Kategorien Kundendienst und Transparenz: Zurich und VAV haben haben die Nase vorn. Für eine vergrößerte Darstelleung klicken Sie bitte auf die Abbildung.

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Bezüglich Transparenz und Komfort wurde unter anderem erfasst, wie übersichtlich zentrale Bedingungen sowie Informationen zu Polizzen und Prämien auf den Webseiten der Versicherer aufgeführt sind. ÖGVS-Projektleiterin Likowski: "Im Bereich Transparenz und Komfort ist die VAV, gefolgt von Zurich Connect und ARAG, führend." Spärliche Informationen erhalten Kunden dagegen etwa bei der Kärntner Landesversicherung, der Donau und bei Roland.

Mängel zeigen sich auch beim Kundendienst, der bezüglich Erreichbarkeit, Freundlichkeit und Kompetenz getestet wurde. Insgesamt wurden nur 56 Prozent der Mail-und 84 Prozent der Telefonanfragen korrekt beantwortet. Den besten Kundendienst erfuhren die Tester bei der Zurich, bei HDI und Helvetia.

Die vollständigen Testergebnisse sind gegen 1.490 Euro Schutzgebühr zuzüglich USt unter info <AT> qualitaetstest.at erhältlich.

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