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Das Wifo verzeichnete bereits im Jänner eine "merkliche Belebung" der Konsumausgaben. Während das real verfügbare Einkommen der privaten Haushalte 2025 noch um 0,9 Prozent zurückging, rechnet das Forschungsinstitut für heuer mit einem kleinen Anstieg von 0,1 Prozent. Gleichzeitig soll die Sparquote erstmals seit 2023 unter 10 Prozent sinken und damit mehr Geld für Konsum zur Verfügung stehen.
Wertschöpfung im Handel soll 2026 zulegen
Die Erlöse des heimischen Handels fielen 2025 bereits besser aus als im Jahr davor. Der Nettoumsatz ohne Kfz und Tankstellen erreichte 79,5 Milliarden Euro, was einem nominellen Plus von 2,9 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Inflationsbereinigt stiegen die Umsätze um 0,7 Prozent. Für 2026 rechnet das Wifo insgesamt mit einem Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent, die Wertschöpfung im Handel soll bei 1,4 Prozent liegen, erklärte Wifo-Forscher Jürgen Bierbauer laut Aussendung.
Die Beschäftigung im Handel war zuletzt unterdessen leicht rückläufig: Im Dezember 2025 waren 330.670 Personen unselbstständig beschäftigt und damit um 1,5 Prozent weniger als im Dezember 2024.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/MAX SLOVENCIK