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Der Vorstand des oberösterreichischen Motorenherstellers Steyr Motors AG will den operativen Betrieb in eine 100-prozentige Tochter ausgliedern. Dieser Beschluss wurde am Dienstag gefasst, teilte das Unternehmen mit. Ziel sei die Umstrukturierung des Konzerns in eine strategische Führungs- und Steuerungsholding. Der Umbau muss in der ordentlichen Hauptversammlung der Steyr Motors AG am 10. April genehmigt werden. Mit einer Zustimmung vom Aufsichtsrat wird demnächst gerechnet.
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Die beabsichtigte Trennung von Holding- und operativem Geschäft solle "die strukturellen Voraussetzungen" bieten, um die "Wachstums- und Expansionsstrategie" durch Übernahmen und Beteiligungen weiter zu verfolgen, besonders mit Blick "auf geplante Akquisitionen und den Ausbau neuer Geschäftsfelder sowie technologischer Lösungen", hieß es weiter. Wesentliche immaterielle Vermögenswerte (IP & Schlüsselvermögen) sollen künftig strukturell vom operativen Geschäft getrennt in separaten Gesellschaften gehalten werden.