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Das Joint Venture mit dem asiatischen Partnerunternehmen und der Aufbau einer lokalen Produktion in China sind den Angaben zufolge bereits gestartet. Ziel sei es, "zusätzliche Geschäftspotenziale zu erschließen, die nicht Bestandteil des gesicherten Mindestvolumens aus dem 5-Jahres-Vertrag sind, um den asiatischen Markt effizienter beliefern zu können", heißt es dazu.
"Ohne zusätzliche Investitionen erschließen wir uns, wie im Halbjahresbericht angekündigt, ein erhebliches Upside-Potenzial von mehr als 100 Mio. Euro Auftragswert über den bisher kommunizierten Businessplan hinaus", erklärte Steyr-Motors-CEO Julian Cassutti. Es sei ein "weiterer Meilenstein auf unserem Weg, den asiatischen Markt langfristig zu erschließen".
"Steyr Motors prüft und hält sich bei internationalen Lieferungen an die geltenden Vorschriften betreffend Export- und Dual-Use-Vorschriften", bestätigte das Unternehmen auf APA-Nachfrage. Produkte von Steyr Motors, die in Drittländer wie Asien geliefert würden, würden gemeinsam mit den Distributoren, im aktuellen Fall für den Bereich Marine, auf exportrechtliche sowie auf Dual-Use-Relevanz geprüft. Sollten Probleme erwartet werden, würde man eine Erlaubnis einholen oder nicht liefern.