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"Die Strabag Aktie hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und wir haben uns entschieden als Teil unserer laufenden Portfolio- und Risikomanagement Überlegungen einen geringen Teil unserer Beteiligung zu verkaufen. Ein höherer Streubesitz in den Aktien der STRABAG SE macht sie für Anleger attraktiver", heißt es von der Raiffeisen Holding.
In der Tat dürfte Raiffeisen mit dem Verkauf gut verdienen. Allein in den vergangenen 52 Wochen haben die Strabag-Aktien um 84,82 Prozent zugelegt. Am heutigen Donnerstag standen sie im Zuge der Platzierung allerdings um rund sechseinhalb Prozent im Minus bei 91,00 Euro.
Auch der Interessenverband für Anleger (IVA) freut sich über den steigenden Streubesitz. "Ein hoher Streubesitz steht einer positiven Unternehmensentwicklung meist nicht entgegen", so IVA-Vorstand Florian Beckermann gegenüber der APA. Zuletzt lag der Streubesitz laut Strabag-Homepage bei 16,2 Prozent. Mit der Transaktion, deren Closing für den 23. Februar geplant ist, werde er laut Strabag auf 18 Prozent steigen.
An dem bestehenden Syndikat zwischen Raiffeisen Holding, UNIQA und der Privatstiftung Haselsteiner ändert sich nach der Platzierung nichts. Angeboten worden seien nur Aktien, die nicht Teil des Syndikats waren, hieß es aus der Raiffeisen.