Österreichs Kaufkraft zuletzt nur nominell gestiegen

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Höhere Inflation bremste den privaten Konsum
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Österreichs Kaufkraft ist seit dem Jahr 2015 nominell kräftig gestiegen. Durch die hohe Inflation in den vergangenen Jahren kam davon bei den Konsumenten jedoch nicht viel an, ergab die Kaufkraftanalyse von Regio Data Research. Im Vorjahr ging die Kaufkraft real zurück. Dennoch liegt Österreich im europäischen Vergleich über dem Durchschnitt. Mehrere südosteuropäische Länder weisen jedoch längerfristig Wachstumsraten auf.

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Die absolute Kaufkraft in Österreich erreichte 2025 29.282 Euro pro Kopf, um 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Allerdings lag die Inflationsrate bei 3,6 Prozent - und damit sank real die Kaufkraft. Aber auch über einen Zeitraum von mittlerweile zehn Jahren schneidet Österreich nicht so gut ab: Zwar stieg die Kaufkraft von 20.646 Euro im Jahr 2015 um 42 Prozent auf 29.282 Euro im Vorjahr, allerdings gab es auch Zeiten mit hoher Inflation, vor allem in den Jahren seit 2022. Damit schrumpft der nominelle Zuwachs um 8.636 Euro auf ein bescheidenes reales Plus von ein paar hundert Euro.

Im europäischen Vergleich liegt Österreich in puncto Kaufkraft auf Rang 8. Das Ranking führen Länder wie die Schweiz, Luxemburg und Dänemark an, während etwa Italien oder Spanien hinter Österreich liegen. Während westeuropäische Länder bei der Kaufkraft ein eher moderates Wachstum aufweisen, kommen mehrere südosteuropäische Länder längerfristig auf höhere Wachstumsraten.

DRESDEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Sebastian Kahnert

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