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"Vor allem bei chemischen Erzeugnissen gab es im Oktober ein deutliches Importplus von 16,5 Prozent, gleichzeitig ging der Wert von Brennstoff- und Energieimporten um ein Fünftel zurück", so Statistik-Austria-Chefin Manuela Lenk. "Insbesondere bei Gas haben sich sowohl der Importwert als auch die importierte Menge im Vergleich zum Jahr 2024 jeweils fast halbiert."
Im Handel mit EU-Mitgliedsstaaten ergab sich im Oktober eine positive Handelsbilanz, mit Drittstaaten eine negative Handelsbilanz. Hauptverantwortlich für die negative Handelsbilanz mit Drittstaaten sei der Handel mit China. Vor allem bei Maschinen und Fahrzeugen seien die Importe aus China beinahe dreimal so hoch wie die Exporte.
Von Jänner bis Oktober 2025 gingen die Exporte laut Statistik Austria im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 um 1,6 Prozent auf 158,87 Mrd. Euro zurück. Der Wert der Importe stieg um 3,1 Prozent auf 163,36 Mrd. Euro. Unterm Strich erzielte Österreich dadurch ein Handelsbilanzdefizit von 4,49 Mrd. Euro. Im Jahr zuvor hatte es zeitgleich noch einen Überschuss von 2,89 Mrd. Euro gegeben.