OMV-Produktion sank im 4. Quartal auf 300.000 Fass pro Tag

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Die OMV hat im vierten Quartal 2025 ihre Öl- und Gasproduktion weiter gedrosselt: Die Förderung sank laut Trading Update vom Donnerstag im Schnitt auf 300.000 Barrel Öläquivalent pro Tag, nach 304.000 Barrel im Vorquartal. Für das Schlussquartal erwartet der Konzern zudem nicht zahlungswirksame Wertminderungen und Wertanpassungen von insgesamt rund 0,7 Mrd. Euro vor Steuern. Die Quartalszahlen werden am 4. Februar veröffentlicht.

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Im wirtschaftlichen Umfeld gab der durchschnittliche Brent-Preis auf 63,73 US-Dollar (54,70 Euro) je Barrel nach (Q3: 69,13). Der von der OMV realisierte Rohölpreis lag bei 62,4 Dollar je Barrel (Q3: 66,3). Der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis (ohne Gas Marketing & Power) sank auf 26,4 Euro je Megawattstunde (Q3: 27,3).

Die Rohöl- und NGL-Produktion (Natural Gas Liquids, Flüssige Kohlenwasserstoffe) ging auf 175.000 Barrel Öläquivalent pro Tag zurück (Q3: 179.000), die Erdgasproduktion lag unverändert bei 125.000. Im vierten Quartal 2024 hatte die Gesamtproduktion noch 337.000 Barrel betragen.

Die gesamten Kohlenwasserstoff-Verkaufsvolumina sanken auf 289.000 Barrel Öläquivalent pro Tag (Q3: 306.000). Bei den erwarteten Wertminderungen entfallen laut OMV rund 0,4 Mrd Euro auf Rumänien, Tunesien und Neuseeland, vor allem infolge von Produktionsrückgängen. Weitere 0,3 Mrd Euro betreffen eine Wertminderung sonstiger finanzieller Vermögenswerte im Zusammenhang mit Rekultivierungsverpflichtungen in Rumänien. Die Anpassungen werden als Sondereffekte klassifiziert und sollen das operative Ergebnis vor Sondereffekten nicht beeinflussen.

Im Fuels-Geschäft stieg die Raffinerie-Referenzmarge Europa auf 13,96 Dollar je Barrel (Q3: 11,54), der Auslastungsgrad lag bei 89 Prozent (Q3: 91). Höhere Referenzmargen würden jedoch durch betriebliche Einschränkungen in den Raffinerien Schwechat und Burghausen sowie Einmaleffekte ausgeglichen, so die OMV. In der Chemiesparte lagen die Olefin-Referenzmargen höher und die Polyolefin-Verkaufsmenge stieg auf 1,80 Mio. Tonnen (Q3: 1,47), gleichzeitig sank der Steamcracker-Auslastungsgrad auf 72 Prozent (Q3: 84).

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