Ölfeld-Ausrüster SBO machte 2025 deutlich weniger Gewinn

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Überangebot am Ölmarkt drückt auf Gewinn
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Der niederösterreichische Ölfeldausrüster SBO mit Sitz in Ternitz hat im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet. Die Erlöse sanken von 560,4 auf 455 Mio. Euro, wie das im Leitindex ATX der Wiener Börse notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank von 70,1 auf 38 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern lag bei 32 Mio. Euro nach 63,6 Mio. Euro im Jahr davor.

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Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich von 101,9 auf 71 Mio. Euro. Der Auftragseingang belief sich 2025 auf 406 Mio. Euro nach 483,7 Mio. Euro im Vorjahr, davon entfielen 99 Mio. Euro auf das vierte Quartal. Die liquiden Mittel lagen zum Jahresende bei 281 Mio. Euro.

Das Marktumfeld sei von Überangebot am Ölmarkt, geopolitischen Unsicherheiten, einem veränderlichen Zollumfeld und einem niedrigen Ölpreis geprägt gewesen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in der Früh mit. SBO-CEO Klaus Mader erklärte dazu: "Im herausfordernden Marktumfeld 2025 haben wir unsere Kompetenz im Zyklusmanagement bewiesen. Unsere Maßnahmen waren klar auf Effizienz und Kostendisziplin ausgerichtet." Damit habe man auch in einem schwierigen Umfeld eine EBITDA-Marge von 16 Prozent erzielt.

Die veröffentlichten Zahlen sind vorläufig, die endgültigen Ergebnisse sollen am 19. März 2026 präsentiert werden.

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