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Wachstumstreiber waren laut Montana Aerospace die Erholung der zivilen Luftfahrt und höhere Produktionsraten bei den Flugzeugherstellern, die zu einer besseren Auslastung führten. Die Finanzlage verbesserte sich deutlich: Die Nettoverschuldung sank auf rund 125 Mio. Euro, was einem Verhältnis zum operativen Ergebnis von nur noch 0,8 entspricht. Möglich wurde dies durch Erlöse aus Desinvestitionen sowie die Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital bei der Tochter ASCO. Die Segmente Energie und E-Mobilität sind in den Kennzahlen nicht mehr enthalten, da sie als aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert werden.
Der Konzern hatte sich im vergangenen Jahr strategisch neu aufgestellt. Die Energiesparte Asta und bereits davor der Aluspezialist Alu Menziken wurden verkauft, um sich als reiner Luftfahrtzulieferer zu positionieren. Seit dem 1. Jänner 2026 führt Kai Arndt als alleiniger CEO das Unternehmen, nachdem der bisherige Co-Chef und Finanzvorstand Michael Pistauer in den Verwaltungsrat gewechselt war.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bestätigte das Management die Prognose. Der Umsatz soll die Marke von einer Milliarde Euro überschreiten, beim bereinigten EBITDA werden mehr als 185 Mio. Euro angepeilt. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen positiven Nettogewinn sowie eine Netto-Cash-Position bis Jahresende. Die geprüften Jahresergebnisse werden am 2. April veröffentlicht.