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Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand nunmehr mit einem Umsatz von rund 420 Mio. Euro. Zuvor war man von etwa 450 Mio. Euro ausgegangen. Besonders deutlich fällt die Korrektur beim operativen Ergebnis aus: Das Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) wird voraussichtlich nur noch bei rund 7 Mio. Euro liegen. Die ursprüngliche Prognose hatte einen Betriebsgewinn von rund 25 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
In den ersten drei Quartalen erzielte Kapsch einen vorläufigen Umsatz von rund 307 Mio. Euro und ein EBIT von 12 Mio. Euro. Letzteres beinhaltet einen positiven Einmaleffekt von rund 23 Mio. Euro aus dem ersten Quartal. Als Ursachen für die schwache Entwicklung nannte das Unternehmen neben der drastischen Marktschwäche auch kundenverursachte Verzögerungen bei der Abwicklung von Projekten.
Trotz der schwierigen Lage verzeichnete der Technologiekonzern in den vergangenen zehn Monaten einen relativ guten Auftragseingang. Dieser werde sich jedoch erst im Geschäftsjahr 2026/27 umsatzwirksam zeigen. Kapsch setzt nun verstärkt auf Kostensenkungen, deren volle Wirkung ebenfalls erst im kommenden Geschäftsjahr erwartet wird.