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"OMV geht davon aus, dass betroffene Mengen über alternative Bezugsquellen ersetzt werden können", hieß es weiter. Auch auf die Gasversorgung habe die Situation in der Straße von Hormuz derzeit keinen Einfluss.
Hintergrund ist die erneute Eskalation des Konflikts nach dem Tod des iranischen geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Khamenei. Die Kämpfe weiteten sich am Montag aus und erfassten inzwischen auch den Libanon. Israel und die USA intensivierten ihre Angriffe auf den Iran und dessen Verbündete, während Teheran erneut Raketen auf Tel Aviv und Jerusalem abfeuerte.
Schifffahrtsdaten zufolge lagen am Sonntag rund 150 Tanker vor der strategisch wichtigen Straße von Hormuz vor Anker, die damit faktisch blockiert war. Durch die Meerenge verläuft ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Gastransits, sodass jede Störung dort unmittelbare Auswirkungen auf die Energiemärkte hat. Der Brent-Preis sprang im außerbörslichen Handel daraufhin um etwa zehn Prozent auf rund 80 Dollar (67,77 Euro) je Barrel.