Inflation im Februar auf 2,2 Prozent gestiegen

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Energiepreise haben die Teuerung im Februar weniger gedämpft.
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Die Inflation ist im Februar laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria auf 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Damit fällt sie höher aus als zu Jahresbeginn, im Jänner lag die Teuerung bei 2,0 Prozent. Grund waren die Energiepreise, die die Inflation weniger stark gedämpft haben als noch im Jänner. Stärkster Inflationstreiber waren erneut die Dienstleistungen, die sich um 4,0 Prozent verteuerten. Im Jänner lag das Preisplus bei 3,8 Prozent.

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Zudem stiegen die Preise für Lebensmittel, Tabak und Alkohol um 3,0 Prozent und damit stärker an als im Monat zuvor. Insbesondere seien Zigaretten im Februar deutlich teurer geworden, schreibt die Statistik. Aufgrund der höheren Tabaksteuer in Österreich ab Februar hatten in den vergangenen Wochen Anbieter wie Japan Tobacco International (JTI) und Philip Morris ihre Preise nach oben geschraubt.

Industriegüter wurden im Februar laut Statistik Austria um 0,7 Prozent teurer. Die sogenannte Kerninflation, die nur die Bereiche Dienstleistungen und Industriegüter umfasst, lag bei 2,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat Jänner legte die Teuerung um 0,8 Prozent zu.

Die Energiepreise dämpfen aktuell zwar die Inflation, die Entwicklungen im Nahen Osten sorgen jedoch laut der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) für Unsicherheit. "Über steigende Öl- und Gaspreise und Störungen globaler Lieferketten könnten sowohl die Inflationsentwicklung als auch die Investitionsdynamik und das Wirtschaftswachstum in der nächsten Zeit beeinträchtigt werden", sagte OeNB-Gouverneur Martin Kocher in einem Statement zur APA.

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