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Exporte in fast allen Bundesländern rückläufig

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Der Außenhandel der Bundesländer fiel im ersten Halbjahr 2025 durchwachsen aus. Die Exporte gingen in allen Bundesländern außer in Kärnten zurück, während die Importe teils spürbar zulegten - allen vor an in Tirol und Wien. Insgesamt stiegen die österreichischen Importe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent, die Exporte fielen um 2,8 Prozent, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte.

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Einzige Region mit einem Exportzuwachs war Kärnten mit plus 2,1 Prozent. In allen übrigen Bundesländern waren die Ausfuhren rückläufig, wobei das Burgenland (minus 4,4 Prozent) das größte Minus zu verzeichnen hatte. Allerdings hat das Bundesland mit 1,4 Prozent auch einen sehr geringen Exportanteil im Land.

Aber auch im exportstärksten Bundesland Oberösterreich (Anteil: 25,4 Prozent der österreichischen Exporte) gab es ein Minus von 3,8 Prozent - ebenso in Wien (minus 3,4 Prozent), Niederösterreich (minus 3,2 Prozent) und der Steiermark (minus 2,8 Prozent). Alle drei Regionen haben einen Exportanteil von rund 15 Prozent.

Bei den Importen gab es überwiegend Zuwächse - vor allen in Wien (plus 12,5 Prozent) und Tirol (plus 15,8 Prozent) stiegen die Einfuhren an. Deutlich kleinere Importzuwächse gab es in Salzburg (plus 2,8 Prozent), Kärnten (plus 0,2 Prozent) und Niederösterreich (plus 0,1 Prozent). In den übrigen Bundesländern gingen die Einfuhren zurück.

Einige Bundesländer wiesen einen Handelsbilanzüberschuss auf. Dieser fiel in Oberösterreich mit 5,87 Mrd. Euro am größten aus, gefolgt von der Steiermark (3,72 Mrd. Euro) und Vorarlberg (2,0 Mrd. Euro). Das größte Defizit ergab sich in Wien mit minus 10,98 Mrd. Euro.

Nach Warengruppen wird der österreichische Außenhandel von Maschinen und mechanischen Geräten dominiert. In Tirol waren zudem pharmazeutische Produkte im Export und organisch-chemische Erzeugnisse im Import relevant. Auch in Wien gab es einen Schwerpunkt im Außenhandel für Pharma-Produkte. Für Niederösterreich waren indessen vor allem mineralische Brennstoffe eine wichtige Warengruppe.

Wichtigster Außenhandelspartner für alle Bundesländer war Deutschland. Die USA haben indessen spürbar an Bedeutung verloren, sie sind laut Statistik Austria in keiner Region mehr unter den Top-3-Importpartnern zu finden.

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