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Europas Börsen schließen am Freitag schwächer

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Technologiewerte schwach, Rüstungsaktien gesucht
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Die europäischen Börsen haben am Freitag mit Verlusten geschlossen. Der Euro-Stoxx-50 beendete den Tag mit einem Minus von 0,83 Prozent bei 5.351,73 Punkten. Der deutsche DAX fiel um 0,57 Prozent auf 23.902,21 Zähler. Der britische FTSE ermäßigte sich um 0,32 Prozent auf 9.187,34 Punkte.

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Für Zurückhaltung sorgten weiter die geopolitischen Unsicherheiten und die US-Zollpolitik. Laut dem Marktexperten Andreas Lipkow neigen institutionelle Investoren außerdem zum Monatsende dazu, Gewinne mitzunehmen und Risiken zu reduzieren. Zudem verwies er auf das lange Wochenende in den USA als Grund für mehr Vorsicht, die sich am Freitag auch an den New Yorker Börsen zeigte. Feiertagsbedingt starten diese erst am Dienstag in den September.

Schwach zeigten sich zum Wochenausklang vor allem Technologie-und Einzelhandelswerte. So waren Infineon mit einem Minus von 3,7 Prozent das Schlusslicht im Euro-Stoxx-50. Die Aktien des Branchenkollegen ASML fanden sich mit einem Minus von 2,7 Prozent ebenfalls tief unten im Index.

Unter den Verlierern fanden sich Bankenwerte. Sie setzten damit ihren kurzfristigen Abwärtstrend fort und reagierten auch auf die politischen Unwägbarkeiten in Frankreich. "Der Markt scheint das finanzpolitische Risiko, das von Frankreich ausgeht, unterschätzt zu haben", merkte John Taylor, Leiter Anleihen bei Alliance Bernstein, dazu an. Bankenwerte. Sie setzten damit ihren kurzfristigen Abwärtstrend fort und reagierten auch auf die politischen Unwägbarkeiten in Frankreich. "Der Markt scheint das finanzpolitische Risiko, das von Frankreich ausgeht, unterschätzt zu haben", merkte John Taylor, Leiter Anleihen bei Alliance Bernstein, dazu an.

Gut gesucht waren hingegen Rüstungswerte. So lagen die Aktien des Rüstungskonzerns Rheinmetall mit einem Plus von 3,2 Prozent ganz oben im Euro-Stoxx-50. Hensoldt und Renk lagen mit Kursaufschlägen von 3,4 und 2,7 Prozent im MDAX weit vorn. Der am Nachmittag bekannt gewordene Verkauf der restlichen Renk-Beteiligung des Finanzinvestors Triton gab dem Aktienkurs nur einen kurzfristigen zusätzlichen Schub. Passend zur Kursstärke der Branche finden an diesem Freitag die Beratungen der deutschen und der französischen Regierung über Wirtschafts- und Sicherheitsfragen in der Küstenstadt Toulon statt.

LONDON - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/TOLGA AKMEN

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