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Die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Börse ist für Freitag geplant. Asta Energy ist damit der erste Börsenneuling in Frankfurt in diesem Jahr.
Der deutsche Energietechnik-Konzern Siemens Energy tritt als Ankerinvestor auf. Er allein hatte sich im Vorfeld verpflichtet, Aktien im Wert von rund 25 Millionen Euro zu zeichnen, insgesamt hatte Asta bereits vorab für knapp ein Drittel der Anteile Zusagen vorliegen. Der Streubesitz von Asta liegt nach der Zuteilung bei rund 39 Prozent, Mehrheitsaktionär bleibt der österreichische Unternehmer Michael Tojner mit knapp 55 Prozent. Tojner ist in Deutschland auch als Großaktionär des Batterieherstellers Varta bekannt.
Asta selbst fließen aus einer Kapitalerhöhung 125 Millionen Euro zu. Mit dem Geld will das Unternehmen sein Wachstum finanzieren und von der steigenden Nachfrage durch die Energiewende profitieren. Mit rund 1400 Mitarbeitern fertigt Asta an sechs Standorten weltweit Kupferanwendungen, die in Hochspannungstransformatoren, Generatoren und zunehmend auch in Rechenzentren verbaut werden. Weitere Mittel sollen in die Recycling-Sparte in Brasilien und Europa sowie in die Schuldentilgung bei der bisherigen Muttergesellschaft Montana fließen.