Online-Übertragung ersetzt keinen Stadionbesuch, sorgt aber für mehr Reichweite

RS digital & Universität Innsbruck belegen: Streaming-Angebot rückt Amateurfußball ins Rampenlicht

Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der RS digital GmbH

Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der RS digital GmbH

Gemeinsam mit der Universität Innsbruck untersuchte die RS digital GmbH die Auswirkungen von Streaming-Angeboten auf den Amateurfußball – insbesondere auf die Besucherzahlen im Stadion. Dabei wurden Informationen von knapp 7.900 Spielen aus 44 österreichischen Ligen generiert, mit Daten von RS digital zusammengeführt und ausgewertet. Das Ergebnis: Ein Streaming-Angebot ist für Stadion-BesucherInnen kein Grund zu Hause zu bleiben – viel eher können die Amateurvereine dadurch ihre Reichweite steigern.

„Wenn wir unsere Spiele live übertragen, kommt niemand mehr ins Stadion.“ Diese Befürchtung hält sich bei vielen Breitensportvereinen hartnäckig, wenn es um den Einsatz von Streaming-Angeboten geht. Die ExpertInnen für intelligente Kamerasysteme der RS digital sind vom Gegenteil überzeugt – und können das nun Dank Unterstützung der Universität Innsbruck wissenschaftlich belegen. Daten aus ca. 7.860 Spielen von 575 Vereinen Österreichs, Online-Streams, Wetteranalysen und weitere externe Informationsquellen zeigen ganz klar, dass es sich bei dieser Befürchtung um einen Mythos handelt.

Streaming bringt Fans und Verein zusammen – unabhängig von Wetter, Uhrzeit oder Anreiseweg

Thomas Lindner, Professor an der Universität Innsbruck

Thomas Lindner, Professor an der Universität Innsbruck

„Streaming ersetzt den Stadionbesuch definitiv nicht, sondern scheint ihn zu ergänzen – so lässt sich unsere Analyse zusammenfassen“, meint Thomas Lindner, Advanced Analytics Experte und Professor an der Universität Innsbruck. „Besonders gefragt ist eine Live- oder On-Demand-Übertragung vor allem dann, wenn der Besuch im Stadion sowieso nicht geplant gewesen wäre – z. B. aufgrund von schlechtem Wetter, unpassenden Uhrzeiten oder einer weiten Anreise. All das zeigt, dass Streaming-Angebote zusätzliche Möglichkeiten bieten, um Fans an der Geschichte ihres Herzensvereins teilhaben zu lassen.“

„Ich habe bereits öfters gehört, dass FreundInnen und Bekannte, die keine Zeit hatten, um zum Fußballplatz zu fahren, sich die Partien unterwegs angesehen haben“, erzählt Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der RS digital GmbH. „Und genau das ist das Ziel, das wir mit der RS digital nun schon über zwei Jahre verfolgen: Den Breitensport, sei es Fußball, Basketball, Tennis, Handball etc., allen Interessierten überall zugänglich zu machen. Darum freut es mich besonders, dass wir nun erstmals wissenschaftliche Belege für unsere Arbeit haben.“

Streaming kann regionale Vereine wirtschaftlich stärken

Die Studie legt zudem nahe: Vereine, die die neuen digitalen Möglichkeiten nutzen, können sich wirtschaftlich verbessern. Durch Funktionalitäten wie Paywall, automatisierte Highlight-Videos, Kommentatoren-Tool, Social Media Integration und der Einbindung von Werbebannern ergeben sich neue, attraktive Vermarktungsmöglichkeiten. Auch den SponsorInnen werden damit Türen zu einer breiteren Zielgruppe geöffnet.

Intelligente Kamerasysteme sind im Vormarsch – egal ob im Fußball, Handball, Basketball etc.

Vorteile für Fans, Verein und SponsorInnen versprechen auch die smarten Kameras der RS digital. Dank der automatisierten Spielaufzeichnung lassen sich Fußballspiele einfach live übertragen oder zum Nachschauen aufzeichnen. Aber auch beim Basketball, Tennis oder im Eishockey kommen die KI-Systeme zum Einsatz. Seit der Gründung im Frühjahr 2020 konnte das junge, sportbegeisterte RS digital Team 160 Kamerasysteme installieren. Bis Ende des Jahres sollen es 200 sein.

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ZUR PERSON: Martin Butollo ist seit 2013 Country-CEO der Commerzbank in Österreich. Nach seinem Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität und der Pariser HEC trat Butollo bei PricewaterhouseCoopers ein und wechselte dann nach Frankfurt, wo er bei der Dresdner Bank und der Commerzbank Bankerfahrung sammelte.
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