Palfinger: Zurück im ATX und stabile Bilanz 2025

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Der Salzburger Kranhersteller Palfinger konnte im Vorjahr trotz US-Zollstreit und geopolitischen Spannungen den Umsatz und Gewinn stabil halten. Statt CPI Europe steigt Palfinger wieder in den Leitindex der Wiener Börse auf.

Der Salzburger Kranhersteller Palfinger steigt an Stelle des Immobilienunternehmens CPI Europe (früher Immofinanz) in den Leitindex der Wiener Börse auf. Palfinger kehrt damit erstmals seit 2010 wieder in den österreichischen Leitindex zurück, wie die Wiener Börse am Dienstagabend bekanntgab. Die Änderung gilt ab 23. März.

„Der Eintritt in den ATX reflektiert die erfolgreiche Entwicklung der Palfinger-Aktie in den vergangenen Jahren“, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. „Im Jahr 2025 stieg der Aktienkurs der Palfinger AG um rund 70 Prozent, während sich das Handelsvolumen an der Wiener Börse vervielfachte.“

Bilanz 2025

Die Erlöse von Palfinger betrugen im Vorjahr 2,34 Mrd. Euro, der Konzerngewinn belief sich auf 97 Mio. Euro, wie der Konzern mitteilte. Eine Outputsteigerung in Europa stabilisierte die Geschäftsentwicklung. Die Zahl der Palfinger-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sank um 300 auf etwas über 12.000.

Für den Palfinger-Vorstand ist das laufende Geschäftsjahr „knapp bis über das 1. Halbjahr 2026 hinaus“ abschätzbar, die Visibilität bleibt „jedoch aufgrund der allgemeinen weltwirtschaftlichen Lage für das Gesamtjahr eingeschränkt“. Entscheidend für das zweite Halbjahr sei „die weitere Erholung der europäischen sowie die Entwicklung der US-amerikanischen Konjunktur“, erklärten die Palfinger-Manager im Geschäftsbericht 2025. Der Kranhersteller will bis zum Jahr 2030 mehr als 3 Mrd. Euro Umsatz erzielen und eine EBIT-Marge von 12 Prozent erreichen. Im Vorjahr betrug die Marge 7,5 Prozent.

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