Bitpanda: mehr Umsatz, weniger Gewinn

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Bitpanda-Co-Gründer Eric Demuth

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Investitionen sorgen bei der Wiener Kryptobörse Bitpanda für einen Rückgang beim EBITDA im Geschäftsjahr 2025.

Die Wiener Krypto-Plattform Bitpanda hat im Geschäftsjahr 2025 mehr Umsatz, aber operativ weniger Gewinn gemacht. Der bereinigte Umsatz erhöhte sich um 16 Prozent auf 371 Mio. Euro, während der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 54 Mio. Euro auf 13 Mio. Euro zurückging, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Zahl der registrierten Kunden sei von 5,9 Millionen (2024) auf 7,4 Millionen gestiegen.

Der Umsatz wurde laut der Aussendung „um sonstige betriebliche Erträge sowie um Bewertungs- und Handelsergebnisse“ bereinigt, um die zugrunde liegende Geschäftsentwicklung widerzuspiegeln. Der unbereinigte Umsatz belief sich auf 7,7 Mrd. Euro. Das EBITDA sei indessen um Einmaleffekte und nicht zahlungswirksame Posten bereinigt worden, unbereinigt stand es 2025 bei 21 Mio. Euro.

Der Rückgang beim bereinigten EBITDA sei auf Investitionen für Produktentwicklung, die Ausweitung regulatorischer Maßnahmen und internationales Wachstum zurückzuführen. Im Vorjahr sei das Angebot der Assets ausgeweitet und der Handel mit Hebeln für über 100 Assets eingeführt worden. Neue Märkte wurden zudem in Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum erschlossen, in Großbritannien startete die Plattform ihr Verbraucherangebot.

Zu Beginn der Jahres kursierten rund um das Unternehmen Gerüchte über einen möglichen Börsengang in Frankfurt. Von Bitpanda hieß es in Reaktion auf die Spekulationen, dass ein Börsengang eine Option sei, das Unternehmen weiterzuentwickeln, konkreter wollte sich das Unternehmen aber nicht äußern.

Bitpanda-Co-Gründer Eric Demuth zog sich Ende des vergangenen Jahres aus dem Tagesgeschäft als Co-CEO zurück. Zuletzt gründete er eine Privatstiftung.

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