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2022 war das Bundesstrafgericht zum Schluss gekommen, dass es bei der Credit Suisse (CS) zu Mängeln gekommen sei, die einer inzwischen verstorbenen Mitarbeiterin Geldwäsche für die kriminelle Organisation ermöglicht hätten. Die Kundenberaterin starb 2023. Angesichts ihres Todes sei es nicht möglich gewesen, die der Bank vorgeworfene Gesetzesverletzung zu prüfen, ohne die Unschuldsvermutung der Verstorbenen zu verletzen. Aus diesem Grund war die Credit-Suisse-Nachfolgerin UBS im Berufungsprozess vom November freigesprochen worden.
Eine UBS-Sprecherin verwies auf Angaben im Quartalsbericht der Großbank, wonach die Bundesanwaltschaft Beschwerde gegen das Urteil eingereicht habe. Demnach habe auch die UBS in einem Teilaspekt Berufung eingelegt. Dabei gehe es um die Frage, ob ein fusioniertes Nachfolgeunternehmen für Handlungen des Vorgängerunternehmens strafrechtlich haftbar gemacht werden kann.