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Eli Lilly enttäuscht mit Studiendaten

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Aktie bricht trotz höherer Gewinnprognose um rund 12 Prozent ein
 © APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SCOTT OLSON
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Enttäuschende Studiendaten zu einem neuen Abnehmmedikament haben die Quartalsergebnisse von Eli Lilly überschattet. Dabei hatte der US-Pharmakonzern dank der starken Nachfrage nach seinem Kassenschlager Zepbound seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr am Donnerstag angehoben. Das Papier fiel im vorbörslichen US-Handel jedoch um rund 12 Prozent.

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In der Studie habe das Medikament Orforglipron in Tablettenform den teilnehmenden Patienten zwar geholfen, nach 72 Wochen im Schnitt 12,4 Prozent ihres Gewichts zu verlieren. Analysten hatten sich jedoch erhofft, dass das Mittel an die Werte des Konkurrenzprodukts Wegovy von Novo Nordisk herankommt. Dieses hatte in einer Studie aus dem Jahr 2021 einen Gewichtsverlust von 14,9 Prozent erzielt. Eli Lilly konkurriert mit dem dänischen Konzern auf dem rasant wachsenden Markt für Abnehmmedikamente, der Schätzungen zufolge bis Anfang der 2030er Jahre auf 150 Mrd. Dollar (129 Mrd. Euro) anwachsen könnte.

Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 15,56 Mrd. Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 14,71 Mrd. Dollar. Der bereinigte Gewinn lag mit 5,68 Mrd. Dollar ebenfalls über den Markterwartungen von 4,89 Mrd. Dollar.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Eli Lilly zuversichtlich und rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn zwischen 21,75 und 23,00 Dollar je Aktie. Zuvor hatte das Unternehmen 20,78 bis 22,28 Dollar angepeilt. Von LSEG befragte Analysten hatten weniger erwartet.

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