Vom Manager zum Leader: Was bringt ein MBA?

Management und Leadership – ein Paar, das nicht zwangsläufig zusammengehört. Während der Manager vor allem durch organisatorisches und planerisches Know-how glänzt, geht der Leader einen großen Schritt weiter und setzt Visionen um. Die nötigen Leadership-Skills erwirbt man mit einem anerkannten MBA-Studium.

Themen: Leadership, Executive Education
Ein MBA ist ein Garant für Leadership-Expertise und Management-Erfahrung. Der Degree wirkt als Karriere-Booster.

Ein MBA ist ein Garant für Leadership-Expertise und Management-Erfahrung. Der Degree wirkt als Karriere-Booster.

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Mit MBA-Ausbildung vom Manager zum Leader

Am Ende winken ein gut klingender Titel und ein höheres Gehalt. So die vordergründige Vorstellung mancher High Potentials, die sich im Management weiterentwickeln wollen und ein MBA-Studium in Angriff nehmen. Der Weg vom Manager zum Leader geht aber weit darüber hinaus. Denn: „Wer der Chef ist, ist nicht immer die Führungskraft“, sagt Daniel Goleman, Autor des internationalen Bestsellers „Emotionale Intelligenz“ und Verfasser von mehreren Büchern zum Thema Leadership. Wer sich also zu einer echten Führungspersönlichkeit entwickeln will, braucht eine Menge Selbstreflexion und spezielle Skills, die man sich im Rahmen einer MBA-Ausbildung aneignen kann.


Was ist ein MBA?

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Ein MBA-Studium ist eine postgraduale, international ausgerichtete Ausbildung in Betriebswirtschaft und General Management, die zu höchsten Manager-Weihen befähigen soll. „Für eine internationale Karriere, denke ich, ist ein MBA heute unerlässlich“, sagt Executive Advisor Veronika Zügel, die Personalverantwortung bei namhaften Unternehmen in den USA, der Schweiz und Österreich innehatte.

Historisch geht der MBA auf das Jahr 1902 zurück, als in den USA an der Tuck School des Dartmouth College in Hanover/ New Hampshire erstmals ein „Master of Commercial Science“ als Vorläufer des heutigen „Master of Business Administration“ verliehen wurde. Ab den 1950er Jahren wurde das MBA-Curriculum durch Pflichtfächer wie Finanzierung und Rechnungswesen standardisiert. Heute geht es bei allen renommierten MBA-Studien aber auch um Strategien, Innovation, Unternehmensethik, Persönlichkeitsentwicklung oder Motivation. Vor allem Kommunikation wird immer bedeutender.

Die Ausbildung dauert ein bis eineinhalb Jahre, in universitärer Währung heißt das: Zur Erlangung des MBA-Titels benötigt man 60 bis 90 „ECTS“ (ECTS = System zur Messung von Studienleistungen, um diese Leistungen international vergleichbar und anrechenbar zu machen).


Im Dschungel der MBA-Ausbildungen

Wer an einem MBA-Studium interessiert ist, muss sich zunächst im Dschungel der Angebote zurecht finden. Mit rund 20.000 Business Schools weltweit ist der Markt mittlerweile kaum noch zu überblicken. Sogar die Bewerbung für ein MBA-Programm wird für viele zur Hürde. Um einen der raren und begehrten Plätze an einer Top Business School zu ergattern, braucht es nicht nur gute Zeugnisse, sondern auch Eignungstests, Empfehlungs- sowie persönliche Motivationsschreiben. Ein Aufwand, die sich am Ende immer lohnt, betont Zügel: „Ein Bewerber mit einem MBA, der nachweislich viel Zeit, Geld und Leistung investiert hat, ist jemand, der an seine Karriere glaubt.“

Executiuve Advisor Veronika Zügel

Executive Advisor Veronika Zügel: "Für eine internationale Karriere ist ein MBA unerlässlich."

Experten empfehlen, nicht gleich nach dem Bachelor mit einem MBA-Studium zu starten, sondern zunächst ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln. Nicht zuletzt, um sich unter seines- oder ihresgleichen wiederzufinden, sagt Barbara Stöttinger, Dekanin der Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien: „Das Durchschnittsalter der Studierenden liegt bei unserem ,Global Executive MBA´ bei zirka 38 Jahren.“ Stöttinger räumt ein, dass man „in seltenen Fällen“ sogar ohne vorherigen akademischen Abschluss und mit „ausreichender, zu überprüfender beruflicher Praxis“ zum Studium zugelassen wird.

Der in Englisch und in einer Kombination von Präsenz- und Onlinelehreinheiten („blended learning“) geführte Global Executive MBA an der WU Executive Academy ist so etwas wie der Goldstandard unter den in Österreich angebotenen MBA-Programmen. Es ist eines von nur wenigen weltweit, das die angesehene dreifache Akkreditierung von AACSB (Association to Advance Collegiate Schools of Business, USA), AMBA Association of MBAs, GB) und EQUIS (European Quality Improvement System, EU) hat, in Fachkreisen auch als „Triple Crown“ bekannt. Was diese Weiterbildung im internationalen Vergleich regelmäßig in lichte Höhen hievt.

Die Teilnehmer am Global Executive MBA Programm der WU Executive Academy sind durchschnittlich 38 Jahre alt und bringen 15 Jahre Berufs- und 9 Jahre Leadership-Erfahrung mit.

Die Teilnehmer am Global Executive MBA Programm der WU Executive Academy sind durchschnittlich 38 Jahre alt und bringen 15 Jahre Berufs- und 9 Jahre Leadership-Erfahrung mit.

Zuletzt landete der „Global Executive MBA“ der WU im MBA-Ranking der Financial Times, das als anerkannter Gradmesser gilt, unter 100 weltweiten Top-Programmen internationaler Hochschulen auf Platz 34 (EMBA 2021 - Business school rankings from the Financial Times - FT.com). Die „Rangliste“ der prestigeträchtigen britischen Zeitung beruht auf einem aufwändigen Prozess, der 17 Kriterien unter die Lupe nimmt – darunter die Karriereentwicklung, Einkommenssteigerungen, Internationalität oder den Frauenanteil. Zügel: „Es ist durchaus wesentlich, an welcher Universität man den MBA absolviert hat“


Wie viel kostet ein MBA?

  • Einen recht guten Überblick für die DACH-Region liefert „Der MBA-Guide“, der 649 MBA-Programme an 248 Weiterbildungseinrichtungen auflistet (www.mba-guide.de).

  • Es versteht sich freilich von selbst, dass Qualität ihren Preis hat: Mit einer Gebühr von EUR 54.000,-- liegt der Global Executive MBA der Wiener Wirtschaftsuni in Österreich an der Spitze – Auslandsreisen in die USA, nach Asien und Südamerika noch nicht eingerechnet.

  • Wohlfeiler, aber auch international durch die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation, Ö, Dtld und CH) sowie durch die ACBSP (Accreditation Council for Business Schools and Programs, USA) akkreditiert, ist der Executive MBA an der Universität für Weiterbildung in Krems. Kostenpunkt EUR 25.900,--

  • Neben generalistischen MBAs, die in der Regel für die Unternehmensführung konzipiert sind, haben sich längst auch Angebote mit Spezialisierungen in einzelnen Disziplinen, etwa Controlling & Finance, Digital Business oder Nachhaltigkeitsmanagement, etabliert.

  • Zum günstigsten Preis von EUR 8.800,-- kommt man an der mit der Middlesex University London kooperierenden Linzer KMU Akademie & Management AG zu einem MBA. Allerdings sind alle dortigen Ausbildungen als reines Fernstudium konzipiert. Das bringt zwar einerseits mehr Flexibilität, was berufsbegleitend studierenden MBA-Anwärtern bisweilen entgegen kommt. Andererseits fehlt aber ein ganz wesentlicher Aspekt, nämlich der zwischenmenschliche Austausch, der ein wesentlicher Baustein eines Postgraduate-Studiums ist.

Was bringt der MBA für die Karriere?

„Die vielen persönlichen Begegnungen und Inputs führen zu Diskussionen zwischen rund 40 Leuten mit Berufs- und meist sogar Führungserfahrung. Das fördert das Selbstvertrauen und die Weiterentwicklung zu einer Leadership-Persönlichkeit“, betont Barbara Stöttinger, die als ein wichtiges Assets des kostspieligen MBAs an der WU „die Chance, sich ein internationales Netzwerk aus bis zu 25 Nationen aufzubauen“ sieht. Darunter fanden sich bisher als zweitgrößte Gruppe russische TeilnehmerInnen, was aktuell aufgrund der Russland-Sanktionen auf einen verringerten Zustrom schließen lässt.

Barbara Stöttinger, Dekanin WU Executive Academy

Barbara Stöttinger, Dekanin WU Executive Academy: "Persönliche Begegnungen und Diskussionen fördern die Weiterentwicklung der Leadership-Persönlichkeit."

Eine weitere willkommene Folge der Ausbildung: signifikante Gehaltssprünge, die im Ranking der Financial Times sofort ins Auge stechen: Mit einem MBA der aktuellen Nummer Eins, der École des Hautes Études Commerciales Paris, kann man zum Beispiel sein Einkommen nahezu verdoppeln. Der Abschluss an der WU manifestiert sich im Schnitt mit einem Plus von immerhin 54 % auf dem Gehaltskonto der karrierebewussten AbsolventInnen. Vor allem deshalb, weil rund 80 Prozent der TeilnehmerInnen einen Aufstieg durch Jobwechsel schaffen – manchmal sogar schon während der Ausbildung.

Laufbahnen wie jene von Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards der Brau Union Österreich, Peter Pirker, Personalchef bei OMV oder Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands in der Kapsch BusinessCom geben Zeugnis davon, dass sich ein MBA-Titel als perfekter Booster für die Karriere eignet. Wer also bereit ist, mindestens den Gegenwert eines Mittelklasseautos in sein berufliches Fortkommen zu investieren, profitiert mit ziemlicher Sicherheit monetär – vom persönlichen Reifeprozess ganz abgesehen.

Take Aways
  • Ein MBA-Studium ist eine postgraduale, international ausgerichtete Ausbildung in Betriebswirtschaft und General Management.
  • Eine MBA-Ausbildung dauert ein bis eineinhalb Jahre.
  • Qualität hat ihren Preis: Die Lehrgangsgebühr für den renommierten, mit der "Triple Crown" ausgezeichneten Global Executive MBA der WU Executuive Academy beträgt 54.000 Euro.
  • Absolventen profitieren von den neu erworbenen Leadership-Skills und einem durchschnittlich 54 % höheren Gehalt.
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