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Jeder dritte Haushalt kämpft mit finanziellen Engpässen

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Viele Haushalte drehen derzeit jeden Euro zweimal um
©APA/APA/dpa/Hendrik Schmidt
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Der starke Anstieg der Lebenshaltungskosten belastet die Österreicherinnen und Österreicher weiter und wirkt sich laut dem Marktforschungsunternehmen YouGov auf ihr Einkaufsverhalten aus. Die Mehrheit der Konsumenten sei beim Einkaufen sparsamer geworden und greife öfter zu günstigeren Eigenmarken, so das Ergebnis der aktuellen Konsumerhebung, die halbjährlich vom zu YouGov gehörenden Gfk-Consumer-Panel durchgeführt wird. An der Umfrage nahmen 746 Menschen in Österreich teil.

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Ein knappes Drittel der in Österreich Befragten gab an, sich in einem finanziellen Engpass zu befinden. Das sei der zweithöchste Wert seit Anziehen der Inflation vor rund zwei Jahren im Frühjahr 2022. Im EU-Schnitt sind es 35 Prozent der Haushalte, die sich aktuell in einer schwierigen finanziellen Lage befinden. Besonders betroffen sind Länder wie Spanien, Ungarn und Serbien, wo rund jeder zweite Haushalt mit Geldknappheit zu kämpfen hat.

Auch in Ländern wie Italien und Kroatien liegt der Prozentsatz mit jeweils 45 Prozent deutlich über dem EU-Schnitt. Am wenigsten von finanziellen Engpässen betroffen sind zur Zeit die Konsumenten und Konsumentinnen in den beiden Ländern Tschechien und Niederlande mit je 21 Prozent. Auch Deutschland liegt mit 26 Prozent unter dem EU-Schnitt, gefolgt von der Slowakei mit 28 Prozent sowie Dänemark und eben Österreich mit je 29 Prozent.

Die Umfrage wurde im Herbst 2023 durchgeführt. Das britische Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte im Jänner 2024 das GfK Consumer Panel (CP) übernommen. Von einem Panel spricht man in der Marktforschung, wenn eine festgelegte Teilnehmergruppe, das sogenannte Panel, wiederholt befragt wird. Die Panel-Mitglieder erhalten Belohnungen in Form von Geld und Gutscheinen. Laut YouGov sind die Ergebnisse repräsentativ.

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